Repeater 05.09.2018, 11:31 Uhr

AVM lässt die Fritzbox 7590 schrumpfen

An der IFA haben wir uns die AVM-Neuerungen zeigen lassen – und gleich auf Video festgehalten. Alle Details hier.
(Quelle: AVM)
An der IFA zeigt AVM die neuste Generation seiner kultigen Fritz-Serie in Form einer neuen Fritzbox, eines Fritz!Repeaters und des neuen Fritzfons. Die Berliner halten natürlich auch dieses Mal an der Mesh-Technologie fest und wollen der mittlerweile etwas seltener gewordenen Gattung der Repeater neuen Schwung verleihen, was gleich auf den ersten Blick ins Auge sticht: Der allgemein bekannte Formfaktor des Repeaters hat sich mit dem Fritzrepeater 3000 grundsätzlich verändert. Statt die Technologie Powerline-mässig in einem Element zu verbauen, das direkt an die Steckdose angebracht wird, ist aus dem Repeater ein eigenes, freistehendes Device geworden. Gemäss AVM habe sich dies aus Feedbacks von Kunden ergeben, deren Steckdosen für grössere Elemente häufig nicht genug Platz böten. So wird lediglich das Netzkabel dort angebracht, während der Repeater selbst freistehend ist.
Der Repeater hat einen neuen Formfaktor
Quelle: AVM
In seinem Innern arbeiten drei Units, die auf beiden Funkbändern (2,4 GHz und 5 GHz) gleichzeitig arbeiten. So belaufen sich die Durchsatzraten auf 400 Mbit/s (2×2) bei 2,4 GHz sowie auf 866 Mbit/s (2×2) respektive 1733 Mbit/s (4×4) auf dem 5 GHz-Funkband. Zudem verfügt der Repeater über Bandsteering, entscheidet also automatisch, auf welcher Frequenz das Signal gesendet wird – je nach gemessener Auslastung. Rückseitig finden sich des Weiteren noch zwei Gigabit-LAN-Ports.

Vielfältig einsetzbares DECT-Telefon

Das Fritz!Fon ist ein Tausendsassa
Quelle: AVM
In eine neue Runde geht auch das Fritzfon. Das Modell C6 mutiert zum regelrechten Tausendsassa: Nebst den bekannten Features fungiert das Telefon auch als Internetradio, Babyfon, Wecker und als Fernsteuerung fürs WLAN, den Mediaserver und Smart-Home-Geräten. Interessant: Je nach Geräte-Hersteller lassen sich auch Live-Bilder von Webcams oder Türsprechanlagen anzeigen. Das kabellose Gerät hält im Stand-by bis zu 12 Tage durch.

Flaggschiff geschrumpft

Die Fritz!Box wurde geschrumpft
Quelle: AVM
Auch im Bereich Router hat AVM nachgelegt und die Fritzbox 7530 vorgestellt. Diese ist im gleichen Design wie der grosse Bruder 7590 gehalten, wurde aber auf einen Drittel der Grösse reduziert. Dies scheint, ob aus Platz- oder Ästhetikgründen, auch ein Bedürfnis der Kunden zu sein. Der Router unterstützt ADSL, VDSL und für jene, deren Heimat die Standards unterstützen: VDSL Vectoring und Supervectoring 35b. Auch Multiuser MIMO unterstützt das Dualband-Gerät (AC+N, 866 Mbit/s und 400 Mbit/s). Hardware-seitig wurde die 7530 mit vier Gigabit-LAN-Ports, einem USB-Anschluss und einer DECT-Basis ausgerüstet. Darüber hinaus lässt sich das Gerät auch mit Kabel- oder Glasfaser-Modems betreiben.
Lassen Sie sich das alles im Schnelldurchlauf vom AVM-Profi erklären – in unserem Video:


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