Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Uni Bern an NASA-Mission zur Erforschung der Heliosphäre beteiligt

Die Universität Bern ist an einer internationalen NASA-Mission zur Erforschung der äusseren Grenzen der Heliosphäre beteiligt. Die Ergebnisse sollen Erkenntnisse zum Weltraumwetter und zur Schutzfunktion der Heliosphäre für die Erde liefern.
Die Raumsonde IMAP, das sich am Lagrange-Punkt 1 befindet, dreht sich mit vier Umdrehungen pro Minute, während es die Heliosphäre untersucht.
© (Quelle: NASA/Princeton/Patrick McPike)

Die Mission der US-Weltraumbehörde NASA, «Interstellar Mapping and Acceleration Probe» (IMAP), soll frühestens am 23. September dieses Jahres vom Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida starten, wie die Universität Bern (Unibe) am Montag mitteilte. Sie wird von der Princeton University geleitet und vom Johns Hopkins Applied Physics Laboratory verwaltet.

Die Unibe ist eine der wenigen europäischen Institutionen, die Hardware zur IMAP-Mission beisteuert. Sie war beteiligt an der Entwicklung zweier Teilcheninstrumente von IMAP. Dazu gehört das optische Design für das Instrument IMAP-Lo, das Teilchen im Niedrigenergiebereich misst. Die IMAP-Sonde wird laut der Universität Bern 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt in Richtung Sonne positioniert.

Die Heliosphäre ist eine schützende Blase aus Sonnenwind, in der sich unser Sonnensystem befindet. Sie sei eine Art Schutzschild für die Erde, denn sie halte den grössten Teil der kosmischen Strahlung davon ab, die Erde zu erreichen, so Peter Wurz, Co-Investigator des Berner Beitrags.

IMAP will herausfinden, was an der Heliopause, der äussersten Grenze der Heliosphäre, wo der Sonnenwind auf den interstellaren Raum trifft, passiert. Hochenergetische Teilchen können im erdnahen Raum gefährliche Bedingungen verursachen. Zum Beispiel können Sonnenstürme das Stromnetz auf der Erde beschädigen, Satelliten, Kommunikationssysteme und die GPS-Navigation beeinträchtigen und für Astronautinnen und Astronauten sowie Flugreisen in der Hochatmosphäre gefährlich sein, wie es weiter hiess.

Forschung
Anzeige

Neueste Beiträge

Neue Chips von der ETH gegen Deepfakes
KI-generierte Bilder und Videos gefährden demokratische Prozesse und untergraben das Vertrauen in der Gesellschaft. Forschende der ETH Zürich haben nun eine Chip-Technologie entwickelt, die es ermöglicht, die Authentizität von Sensordaten wie Bildern und Videos überprüfbar zu machen. 
4 Minuten
25. Mär 2026
Telekom-Technikchef verlässt Konzern überraschend
Der für Technik und Produkte zuständige Vorstand Abdu Mudesir verlässt die Deutsche Telekom nach nur wenigen Monaten im Amt. Eine Nachfolge ist bislang nicht geregelt.
2 Minuten
25. Mär 2026
Digitale Kriminalität bleibt auf ähnlichem Niveau wie 2024
Insgesamt sind 554'963 Straftaten gemäss Strafgesetzbuch (StGB) im Jahr 2025 verzeichnet worden. 57'761 Straftaten wurden mit einem digitalen Tatvorgehen erfasst.
3 Minuten
25. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Schweizer Funk-Uhren haben deutsche Zeit - Zeitumstellung
Am Sonntag beginnt die Sommerzeit. Um 02.00 Uhr werden alle Uhren auf 03.00 Uhr eine Stunde vorgestellt. Viele Uhren erledigen dies automatisch. Aber wie eigentlich? Und sollte die Zeitumstellung nicht schon längst abgeschafft werden?
3 Minuten
27. Mär 2024
Digital Recovery: Praxisnahe Incident-Response-Strategien - Pressemitteilung
Cyberangriffe mit Verschlüsselungstrojanern setzen Unternehmen immer häufiger unter enormen Druck.
4 Minuten
20. Jan 2026
Swiss GRC im int. Marktüberblick zu Software für Governance, Risk und Compliance - Pressemitteilung
Swiss GRC aus Luzern ist im Governance, Risk, And Compliance Platforms Landscape, Q4 2025 von Forrester Research, Inc. vertreten – als einziges Unternehmen mit Hauptsitz in der DACH-Region.
3 Minuten
20. Jan 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige