Top Case 04.05.2020, 08:30 Uhr

Das magische Dreieck als moderne IT-Lösung

Die Gastronomie- und Hotelleriegruppe ZFV-Unternehmungen hat ihre IT-Infrastruktur modernisiert und die Performance und Stabilität der Systeme auf ein neues Niveau angehoben. Im Kern der Lösung steht ein magisches Dreieck, das Rechenzentren und Aussenstellen vernetzt.
Die über 200 Betriebe sind allesamt unabhängig voneinander an beide Datenhubs bei Green angebunden
(Quelle: ZFV Bellavista in Zürich )
Die ZFV-Unternehmungen sind eine der grössten Schweizer Hotellerieund Gastronomiegruppen mit über 200 Lokalitäten. Als zentraler Drehund Angelpunkt agiert die hausinterne IT. Sie vernetzt alle Standorte und trägt die Verantwortung für die Systeme, die Applikationen, den Support und die Ausfallsicherheit der Lösung. Um diese weiter zu verbessern und gleichzeitig die Effizienz der Prozesse zu steigern, wurde die IT-Infrastruktur zusammen mit Green Datacenter modernisiert. Eine neue hyperkonvergente Infrastruktur, zwei Datenhubs und zwei Datenstandorte bilden nun die Basis für die weitere Digitalisierung des Unternehmens. Die Verantwortlichen ziehen eine positive Bilanz.

Historisch gewachsene IT als Herausforderung

Die IT-Infrastruktur des ZFV war organisch gewachsen und wurde im eigenen Rechenzentrum am Hauptsitz in Zürich betrieben. Einzig das Backup erfolgte in einem externen Rechenzentrum. Ende 2018 fiel der Entscheid, die bestehenden Storagesysteme durch hyperkonvergente Systeme abzulösen und in diesem Zuge auch das Housing und die Vernetzung zu überarbeiten. Künftig sollte das Housing aus Risikoüberlegungen nicht mehr im eigenen Rechenzentrum am Hauptsitz erfolgen. Lieber wollte man dort das IT-Equipment abbauen. Hinzu kam, dass ein externes, energieoptimiertes Rechenzentrum dem Eigenbetrieb vorgezogen wurde. Auch aus ökologischer Sicht.

Gesucht: Ein zweites Datacenter und ein passender Partner

Neben dem bestehenden externen Backup-Rechenzentrum evaluierte das Team rund um IT-Leiter Vassilios Koutsogiannakis einen passenden zweiten Datenstandort. Dabei war das Thema Vernetzung zentral. Denn der eigentliche Datenhub des ZFV sollte mitausgelagert werden. Vorgesehen war, an den beiden externen Rechenzentrumsstandorten georedundant den gesamten Datenverkehr zu steuern und abzuwickeln. Das Network-Operations-Team von Green Datacenter entwickelte für den ZFV eine individuelle Lösung – immer mit dem Fokus darauf, die Ausfallsicherheit garantieren zu können, aber auch einen messbaren Performancegewinn zu realisieren. Der Vorschlag für das neue Netzwerkdesign mit einem Housing an zwei Green-Rechenzentrumsstandorten überzeugte. Hinzu kam, dass das neu gewählte Rechenzentrum eine weitaus höhere Energieeffizienz bot als vergleichbare Anlagen.
“Dank Green Datacenter liefern wir unsere IT-Services in einer bisher unerreichten Geschwindigkeit und Stabilität aus. Die beiden externen Datenhubs haben sich bewährt, sodass wir die Digitalisierung im Unternehmen weiter vorantreiben können.„
Vassilios Koutsogiannakis, IT-Leiter der ZFV-Unternehmungen

Das magische Dreieck als Lösung

Die heute implementierte Lösung bezeichnet der ZFV als magisches Dreieck. Zwei georedundante Green-Rechenzentren wickeln den gesamten Workload ab, unter anderem auch die geschäftskritischen Anwendungen wie etwa den Zahlungsverkehr aller 200 Betriebe. Über ringförmig angelegte Layer-2-Verbindungen besteht eine redundante Vernetzung. In diese ist auch der dritte Datenstandort, nämlich der Hauptsitz des ZFV in Zürich, weiterhin eingebunden. Allerdings werden am Hauptsitz keine Systeme mehr betrieben. Diese Lösung bietet der Gastronomie- und Hotelleriegruppe die grösstmögliche Ausfallsicherheit, denn auch die 200 Betriebe sind jeweils unabhängig voneinander an beide Datenhubs in den Green-Rechenzentren angebunden.
Faktenbox
Green Datacenter hat die ZFVUnternehmungen unterstützt mit:
  • Konzeption Netzwerkdesign
  • Bau und Installation Netzwerk
  • Projektmanagement
  • Rack-Erschliessung
  • Colocation
  • Managed Service aller Netzwerkkomponenten

Messbar bessere Leistung

Mit dem Resultat ist nicht nur der Projektverantwortliche Vassilios Koutsogiannakis zufrieden. Auch die Mitarbeitenden und die Fachverantwortlichen haben profitiert. Der ZFV konnte dank des Rückbaus des eigenen Rechenzentrums seine CO2-Emissionen reduzieren und die Performance seiner Systeme deutlich steigern. Servertasks, die früher eine ganze Nacht dauerten, können jetzt innert zwei Stunden verarbeitet werden. Dadurch können die Entscheidungsgrundlagen heute gleich mehrmals täglich neu aufbereitet werden. «Die Latency zwischen den drei Standorten liegt bei unter drei Millisekunden», bestätigt Vassilios Koutsogiannakis und ergänzt: «Das übertrifft unsere Erwartungen und zeigt, dass die richtigen Leute an Bord waren und das Design perfekt konzipiert haben. Das ist toll!» Mit der neuen IT-Infrastruktur ist das Unternehmen nun ideal aufgestellt, um in Zukunft mehr Workloads in die Cloud zu verlagern. Denn hier bietet der neu gewählte Rechenzentrumspartner Green mit einem kompletten Cloud-Ecosystem ebenfalls Hand.
Zum Autor
Marco Stadler
Green Datatcenter AG
Marco Stadler verantwortet den Verkauf und das Marketing von Green Datacenter und ist Mitglied der Geschäftsleitung.
Zum Unternehmen: Die Green Datacenter AG zählt zu den führenden Anbieterinnen von Rechenzentrumsdienstleistungen und Vernetzungslösungen in der Schweiz. Im Grossraum Zürich betreibt das Unternehmen fünf Rechenzentren an drei Standorten. Der Campus Lupfig wurde 2019 um ein 8-Megawatt-Cloud-Rechenzentrum erweitert, das eigens für die Bedürfnisse der nationalen und internationalen Cloud-Anbieter errichtet wurde. Drei weitere Neubauten werden den Campus Lupfig in Zukunft ergänzen. Als Full-Service-Dienstleisterin unterstützt Green Datacenter Unternehmen auf ihrer Reise in die Cloud mit Private-Cloud-Lösungen, Datacenter as a Service und Anbindungen an alle Public Clouds. Ein umfassendes Cloud-Ecosystem stellt sicher, dass alle Disziplinen in die Lösungen integriert werden können.
Mehr Informationen: www.greendatacenter.ch
Dieser Beitrag wurde von der Green Datacenter AG zur Verfügung gestellt und stellt die Sicht des Unternehmens dar. Computerworld übernimmt für dessen Inhalt keine Verantwortung.


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