Firmenfachbeitrag
06.01.2020, 08:45 Uhr

Der hybriden Cloud gehört die Zukunft

Laut der zweiten Ausgabe der Marktstudie «Enterprise Cloud Index» von Nutanix sehen 85 Prozent der Befragten in der hybriden Cloud das ideale IT-Betriebsmodell. 73 Prozent der Unternehmen holen zudem Apps zurück ins Rechenzentrum.
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(Quelle: Nutanix )
Der Enterprise Cloud Index, für den erstmals auch 50 IT-Entscheider aus der Schweiz befragt wurden, misst die Fortschritte, die Unternehmen bei der Implementierung und Nutzung privater, hybrider und öffentlicher Cloud-Umgebungen machen. Die aktuelle Studie fördert eine starke Umschichtung von Investitionen in Richtung Hybrid-Cloud-Architekturen zutage. Die Befragten berichten zudem von stabilen und substanziellen Plänen zur Implementierung hybrider Umgebungen in den kommenden fünf Jahren.

Keine einseitige Cloud-Strategie

Eine Cloud-Strategie auf- und umzusetzen, stellt eine Herausforderung dar, die viele verschiedene Aspekte aufweist – so ein zentrales Ergebnis der diesjährigen Studie. In der Vergangenheit wurden der Public Cloud als vorrangiges Wertversprechen substanzielle Einsparungen bei den Vorlaufinvestitionen (CAPEX) zugesprochen. Mittlerweile haben die Unternehmen jedoch festgestellt, dass auch andere Faktoren bei der Entscheidung für das am besten geeignete Cloud-Modell berücksichtigt werden müssen. Eine einseitige Cloud-Strategie kann nicht allen Anwendungsszenarien gerecht werden.

Flexibilität ist Trumpf

So passen die elastischen IT-Ressourcen öffentlicher Cloud-Angebote unter Umständen am besten zu Applikationen, deren Nutzung nur schwer vorherzusehen ist. Workloads hingegen, deren Eigenschaften besser eingeschätzt werden können, lassen sich oftmals in On-premise-Umgebungen kostengünstiger betreiben als in der Public Cloud. Desgleichen hängt die Höhe der erzielbaren Einsparungen von der Fähigkeit der Unternehmen ab, jede einzelne Applikation auf den geeigneten Cloud-Service und das passende Preismodell abzustimmen und gleichzeitig regelmässig und sorgfältig die sich häufig ändernden Servicepläne und -gebühren zu prüfen. In diesem dynamischen Umfeld kommt es vor allem auf Flexibilität an. Es ist die hybride Cloud, welche die notwendigen Optionen bieten kann und damit als ideales IT-Betriebsmodell gilt.

Zentrale Studienergebnisse

Apps wandern von der Public Cloud zurück in On-premise-Infrastrukturen
Fast drei Viertel der Befragten (73 %) berichteten, einen Teil ihrer ausgelagerten Applikationen aus der Public Cloud zurückzuholen, in 22 Prozent der Fälle sogar fünf Applikationen und mehr. Das unterstreicht zumindest teilweise den Bedarf der Unternehmen an der Flexibilität, die eine Hybrid Cloud bietet und die ihnen erlaubt, ihre Infrastrukturen auf Basis sich verändernder Anforderungen anzupassen.
Sicherheit bleibt der grösste Einflussfaktor auf die künftigen Cloud-Strategien der Unternehmen
Deutlich mehr als die Hälfte (60 %) der Befragten gab an, dass der Grad an Sicherheit, den Cloud-Umgebungen bieten, den grössten Einfluss auf ihre weiteren Pläne für Cloud-Implementierungen hat. Dementsprechend stellen Datensicherheit und Compliance den wichtigsten Faktor (von 26 % der Befragten an erster Stelle genannt) bei der Entscheidung dar, wo ein Unternehmen einen Workload betreibt.
IT-Profis halten von allen IT-Betriebsmodellen die hybride Cloud für die sicherste Variante
Mehr als ein Viertel der Befragten (28 %) bezeichneten das hybride Modell als das sicherste, und zwar mit grossem Abstand vor den Alternativen Private Cloud/On-premise-Modell (21 %) und traditionelle, nicht Cloudfähige Rechenzentren (mit 13 % von weniger als der Hälfte im Vergleich zur Hybrid Cloud genannt). Für diesen Befund spricht, dass die Unternehmen im hybriden Modell die jeweils passende Cloud-Umgebung für ihre Sicherheitsanforderungen auswählen können.
Weniger als ein Viertel der Studienteilnehmer verzichten aktuell auf jede Art von Cloud-Technologie
Zahlreiche Firmen weisen bei der Cloud-Akzeptanz und -Einführung weiterhin einen Rückstand auf. Allerdings deuten die Antworten hinsichtlich der weiteren Pläne darauf hin, dass der Anteil der Unternehmen ohne Cloud-Implementierung in den kommenden zwölf Monaten auf 6,5 Prozent sinken und sich dieser Wert in den nächsten zwei Jahren noch einmal mehr als halbieren wird, und zwar auf 3 Prozent. Regional betrachtet, finden sich in Nord- und Südamerika mit einem Anteil von 21 Prozent die wenigsten Unternehmen ohne Cloud-Implementierung, während dieser Wert in EMEA bei 25 Prozent und im asiatisch-pazifischen Raum bei 24 Prozent liegt.
Unternehmen verbinden Cloud Computing mit ihren Zielen bei der digitalen Transformation
Annähernd drei Viertel der Studienteilnehmer von 2019 (72 %) gaben die digitale Transformation als Triebfeder für ihre Cloud-Implementierungen an und bei nicht weniger als 64 Prozent der Befragten geniesst die digitale Transformation die oberste geschäftliche Priorität.
Die Unternehmen ringen weiterhin mit komplexen Initiativen zur digitalen Transformation. Dabei stellen Flexibilität und Sicherheit eine wesentliche Voraussetzung für reibungslose und tragfähige Cloud-Einführungen dar. Unternehmen haben Fortschritte gemacht, was das Verständnis und die Implementierung der Hybrid Cloud anbelangt. Dennoch liegt noch ein gutes Stück Arbeit vor ihnen, um alle damit verbundenen Vorteile zu realisieren. Schon in allernächster Zukunft werden wir sehen, welche Überlegungen die Unternehmen dazu anstellen, wie sie die Hybrid Cloud am besten nutzen, Experten für dieses Modell finden und einstellen sowie ihr bestehendes IT-Personal zu Experten für neue Technologien weiterbilden können.
Modernisierung, Agilität und Sicherheit
Cloud Computing ist ein fester Bestandteil von Geschäftsstrategien geworden, hat aber gleichzeitig mehrere Herausforderungen mit sich gebracht. Dazu gehören Bedenken hinsichtlich Sicherheit und der Performance von Applikationen sowie hohe Kosten. Wie der Enterprise Cloud Index 2019 zeigt, stellt die Hybrid Cloud weiterhin die beste Option für Unternehmen dar. Denn sie befähigt sie dazu, die Anforderungen hinsichtlich der für ihre Workloads benötigten Modernisierung, Agilität und Sicherheit zu erfüllen.
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Zum Autor
Florian Koeppli
Nutanix Schweiz
Florian Koeppli leitet seit 2014 als Country Manager die Geschicke von Nutanix in der Schweiz.
Zum Unternehmen: Nutanix wurde 2009 gegründet und ist führender Anbieter von Cloud-Software- und hyperkonvergenten Infrastrukturlösungen. Damit macht Nutanix Infrastrukturen unsichtbar und versetzt IT-Abteilungen in die Lage, sich auf Anwendungen und Services zu konzentrieren, die den  Unternehmenserfolg voranbringen. Kunden weltweit nutzen die «Nutanix Enterprise Cloud OS»-Software für Applikationsmanagement und Mobility mit nur «einem Klick» – sowohl in öffentlichen und privaten als auch verteilten Edge-Clouds. Dadurch können sie Applikationen in jeder Grössenordnung zu deutlich günstigeren Gesamtbetriebskosten betreiben. So können Organisationen je nach Bedarf in kurzer Zeit eine hoch performante IT-Umgebung bereitstellen und den Applikationsverantwortlichen eine Anwendererfahrung wie in der Cloud bieten.
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Dieser Beitrag wurde von Nutanix Schweiz zur Verfügung gestellt und stellt die Sicht des Unternehmens dar. Computerworld übernimmt für dessen Inhalt keine Verantwortung.


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