Update 29.04.2021, 08:00 Uhr

Typewise stellt neue KI-Tastatur vor

Das Schweizer Start-up Typewise lancierte eine neue Autokorrekturtechnologie. Diese sowie weitere Features wurden gemeinsam mit der ETH Zürich weiterentwickelt.
(Quelle: Typewise )
Typewise nennt sich die Smartphone-Tastatur im speziellen Hexagon-Design. Mit dem Keyboard soll man seine Tippfehler um das Vierfache reduzieren können. Zudem verspricht die App eine datenschutzfreundliche Funktionsweise – im Gegensatz zur Konkurrenz tratscht sie nicht alles via Cloud weiter. Vielmehr funktioniert Typewise komplett offline. Den Angaben zufolge wurde Typewise bereits über eine Million mal heruntergeladen und wird von 250'000 aktiven Benutzern verwendet.
Nun hat das gleichnamige Schweizer Deep-Tech-Start-up seine neue KI-Tastatur für Smartphones vorgestellt. Die Version Typewise 3.0 bringt angeblich «eine völlig neue Autokorrekturtechnologie», die zum Patent angemeldet wurde. Diese Autokorrektur soll das Tippen auf dem Handy weiter beschleunigen.
«Das Team hat hart daran gearbeitet, immer leistungsfähigere Funktionen in unsere preisgekrönte Autokorrektur-Technologie einzubauen. Das Ergebnis ist eine neue Version von Typewise, die eine grosse Leistung in Sachen Design, Effizienz und Genauigkeit darstellt. Wir sind stolz darauf, dass wir bei der Entwicklung unserer neuen Version eng mit unserer Benutzergemeinschaft zusammengearbeitet haben, um ein gutes Verständnis dafür zu bekommen, was die verschiedenen Sprachbenutzer auf der ganzen Welt brauchen», wird David Eberle, Typewise-Mitbegründer und CEO, im Communiqué zitiert.

Erkennt Sprache – auch Dialekt

Zudem unterstützt Typewise 3.0 nun mehrere Sprachen gleichzeitig, was in der kostenlosen Version bisher nicht möglich war. Die Handy-Tastatur kann automatisch die Sprache erkennen, in der ein Benutzer gerade tippt, und auf diese Sprache umschalten. So können Tippfehler vermieden werden, ohne dass die Nutzerin jeweils manuell die Sprache in den Einstellungen umstellen muss. Laut Mitteilung ist diese Erkennungssoftware so gut, dass sie sogar erkennt, wenn jemand einen Dialekt oder Umgangssprache verwendet. Diese Funktion ist momentan in mehr als 40 Sprachen verfügbar. Das heisst zum Beispiel, dass die Tastatur auch Schweizerdeutsch lernen kann, was die Autorin bestätigen kann.
Hinweis: Die Verwendung von mehreren Sprachen ist ein Pro-Feature. Wer die kostenlose Version nutzt, kann via Einstellungen die Hauptsprache ändern.
In der Mitteilung heisst es, dass in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich die Autokorrekturfähigkeiten, die Spracherkennung sowie der vollständige Datenschutz verbessert worden seien. Die Spracherkennung gehört allerdings zu den Premium-Funktionen der App, welche nur zahlenden Kundinnen und Kunden vorbehalten ist.



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