Microsofts Cloudangebot
11.12.2019, 07:02 Uhr

Office 365 mit «Schweizerkreuz»

Microsoft bietet Office 365 für Schweizer und Liechtensteiner Organisationen nun auch aus Rechenzentren in der Schweiz an.
Firmen können nun auch Office 365 aus Schweizer Rechenzentren von Microsoft beziehen
(Quelle: Microsoft )
Das Cloud-basierte Bürosoftware-Paket Microsoft Office 365 kann ab sofort auch aus Schweizer Rechenzentren mit lokaler Datenhaltung bezogen werden. Beziehen können das Angebot aus der Daten- und Applikationswolke sowohl Firmen und Organisationen aus der Schweiz als auch aus dem Fürstentum Liechtenstein.

Schweizer Microsoft-Cloud offenbar erfolgreich

«Wir freuen uns sehr über die grosse Nachfrage nach der Microsoft Cloud in der Schweiz. Seit dem Start vor 100 Tagen konnten wir mehr als 150 Schweizer Grossunternehmen, KMU und Start-ups aller Branchen sowie von Organisationen der öffentlichen Hand in unsere Datencenter migrieren», berichtet Primo Amrein, Cloud Lead von Microsoft Schweiz in einer Unternehmensmitteilung. Er spürt zudem ein deutliches Umdenken, wenn es um den Einsatz von Cloudlösungen geht. «Für die meisten Unternehmen und Organisationen ist die Frage nicht mehr, ob sie die Cloud nutzen. Die Unternehmen beschäftigen sich vielmehr mit der Frage, wie sie mit der Cloud ihre Effizienz, Produktivität, Agilität und Sicherheit steigern sowie ihre Innovationskraft vorantreiben können», weiss Amrein. «Deshalb bin ich überzeugt, dass die Verfügbarkeit von Office 365 aus den Schweizer Datencentern für viele Schweizer Unternehmen und Organisationen genau zum richtigen Zeitpunkt kommt», doppelt er nach.

Auch Teams mit lokaler Datenhaltung

Neben Exchange Online, SharePoint Online und OneDrive for Business ist Microsoft Teams, die Kommunikations- und Kollaborationslösung, ebenfalls ab sofort aus der Microsoft Cloud in der Schweiz mit lokaler Datenhaltung verfügbar. Zudem ist laut Microsoft auch die auf die Bedürfnisse des Schweizer Bildungswesens zugeschnittene Version von Office 365 mit «Teams for Education» mit lokaler Datenhaltung verfügbar. Diese bietet demnach Extras von Klassenraum-Notizbüchern über Videokonferenzen bis hin zu gemeinsamem Arbeiten an Dokumenten.

Starke Nachfrage nach der Microsoft Cloud in der Schweiz

100 Tage nach der Einführung des helvetischen Cloud-Angebots zieht Microsoft eine positive Zwischenbilanz. So werde Azure in der Schweiz bereits von über 150 Schweizer Organisationen genutzt. Das Angebot an Azure-Services wurde seit der Inbetriebnahme der Microsoft Cloud in der Schweiz Ende August gemäss Dienstleisterangaben kontinuierlich ausgebaut. Gleichzeitig haben die Schweizer Rechenzentren demnach wichtige Zertifizierungen erhalten, darunter C5, SOC 2 Type II, SOC 3 and CSA Star. Nach einer «Early Adopters»-Phase mit geregeltem Aufnahmeprozess («Switzerland first») wird die Microsoft Azure Cloud in der Schweiz über die Region Switzerland North in den kommenden Wochen für alle Organisationen generell verfügbar sein.

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Auch der Kundenstamm lässt sich sehen: So nutzt jetzt neben UBS, Swiss Re und der Mobiliar auch die Zurich Insurance Group Azure-Services aus den Schweizer Datencentern. Zurich hat in diesem Zusammenhang kürzlich auch eine interne Anwendung in die Rechenzentren von Microsoft in der Schweiz verschoben. «Natürlich haben Sicherheit und Datenschutz bei uns oberste Priorität. Die Speicherung vertraulicher Daten ausschliesslich innerhalb nationaler Grenzen ergänzt unsere weltweite Nutzung der Microsoft Cloud sehr gut», kommentiert Daniel Aepli, Strategic IT Asset Manager, Enterprise Transformation der Zurich Insurance Group.

Erste Kunden von Office 365 mit «Schweizerpass»

Microsoft kann auch erste Kunden für Office 365 aus Schweizer Rechenzentren präsentieren. Zu diesen zählen etwa der Energielieferant Alpiq, der mit Office 365 gemäss Mitteilung den «Arbeitsplatz der Zukunft» realisieren will. In einem ersten Schritt wird dabei die Kollaborationsplattform Teams eingeführt. Der Immobilien-Dienstleister Wincasa will wiederum mit Office 365 aus der Schweizer Cloud flexible Arbeitsmodelle realisieren. WWF Schweiz profitiert als internationale NGO von der weltweiten Verfügbarkeit und Zusammenarbeitsmöglichkeit des Microsoft-Produkts.
Schliesslich kann Microsoft mit der Stadt Zug auch eine öffentliche Verwaltung als Office-365-Kundin begrüssen. Wie Daniel Truttmann, CIO der Stadtverwaltung Zug, erklärt war für den Entscheid eine zentrale Bedingung, dass die Daten innerhalb der Schweizer Landesgrenzen gespeichert werden. Dies sei nun durch die Microsoft Cloud Region Schweiz garantiert. «Dank der lokalen Datenhaltung in den beiden Schweizer Datencenter ist es uns möglich, die modernen Kollaborationsfunktionen von Office 365 aus der Cloud zu nutzen, was die interne Zusammenarbeit der Mitarbeitenden einfacher, und den Betrieb der Infrastruktur um ein vielfaches effizienter machen wird», sagt Truttmann.


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