Künstliche Intelligenz 14.05.2024, 16:31 Uhr

OpenAI: „GPT-4o“ kann jetzt auch sprechen

Die Entwicklerfirma OpenAI hat das neue KI-Modell „GPT-4o“ vorgestellt. Dieses kann mit menschlicher Stimme mit Nutzern interagieren und auch zwischen verschiedenen Sprachen übersetzen.
(Quelle: T. Schneider shutterstock)
In einem Livestream präsentierte OpenAI das neueste Update seines KI-Chatbots: „GPT-4o“ – und zeigte eine erstaunliche Entwicklung. Der Bot kann jetzt mit menschlicher Stimme mit seinen Nutzern agieren, in verschiedene Sprachen übersetzen und gleichzeitig mit gesprochenen Befehlen auch Informationen von einer Smartphone-Kamera verarbeiten. GPT-4o wird damit zum Wettbewerber für Amazons Alexa oder Apples Siri, kann aber auch im Business-Umfeld – vor allem im Contact Center – auf vielfältige Weise eingesetzt werden.

In dem Stream wurden auch einige praktische Beispiele gezeigt. So half GPT beispielsweise dabei, eine Mathe-Aufgabe zu lösen und gab dabei Ratschläge für den Rechenweg. Ein OpenAI-Mitarbeiter schrieb dafür die Gleichung auf einem Blatt Papier und zeigte mit der Smartphone-Kamera darauf – die Fragen dazu stellte er mündlich. Dann erfand ChatGPT eine Gute-Nacht-Geschichte und las sie vor, der KI-Bot sprach dabei fliessend und lebendig wie ein Mensch – in verschiedenen Sprachen.

Mira Murati, die Technologiechefin von OpenAI, betonte bei der Präsentation, dass GPT-4o auch für Gratis-Nutzer verfügbar sein wird. Abo-Kunden werden aber wie gewohnt mehr Leistungen bekommen. Es dürfte allerdings noch etwas dauern, bis der neue Dienst verfügbar ist.



Waltraud Ritzer
Autor(in) Waltraud Ritzer


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