Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Schweiz und USA mit Forschungsprojekt zur Erkennung von Softwareschwachstellen

Das Bundesamt für Rüstung armasuisse und das U.S. Air Force Research Laboratory (AFRL) haben das Forschungsprojekt «A-VIPER» gestartet.
© (Quelle: Grok)

Es basiert auf dem bestehenden Rahmenabkommen zwischen dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) und dem US-Verteidigungsdepartement (DoD). Es zielt darauf ab, die automatisierte Identifikation, Analyse und Priorisierung von Software-Schwachstellen in sicherheitskritischen Systemen entscheidend weiterzuentwickeln.

Kern des Projekts ist eine gemeinsame Entwicklung einer Software-Umgebung, die Analysewerkzeuge und technische Verfahren bündelt, um Schwachstellen zu erkennen, zu untersuchen und nach ihrer Kritikalität zu bewerten. Die Schweiz, vertreten durch armasuisse Wissenschaft und Technologie, fokussiert auf Methoden zur Analyse von Binärcode. Die AFRL entwickelt Verfahren auf Basis von Source Code. Beide Seiten integrieren ihre Ansätze, entwickeln die Analyseumgebung und erforschen Techniken, die Hinweise auf Schwachstellen automatisiert erzeugen, gewichten und in ein priorisiertes Lagebild überführen. Die entwickelten Technologien werden an realen Systemen getestet und auf ihre operative Relevanz für die militärischen Endnutzer geprüft.

Stärkung der Cybersicherheit

Mit dem Projekt «Automated Vulnerability Identification Prioritization for Embedded Resources» (A-VIPER) wollen die Partnerstaaten die Cybersicherheit stärken. Es soll neue wissenschaftliche Erkenntnisse bringen, die Analysequalität in der Software-Sicherheitsforschung erhöhen und sicherheitskritische Systeme langfristig in der praktischen Anwendung widerstandsfähiger gegen Angriffe machen. Die Kooperation vertieft die technologische Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und den USA und schafft eine gemeinsame Basis für künftige Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Bereich Cyber-Defence. Das Forschungsprojekt läuft fünf Jahre bis 2030.

Zum Rahmenabkommen

Das Agreement for Research, Development, Test and Evaluation Projects (RDT&E) ist ein Rahmenabkommen zwischen dem US-Verteidigungsdepartement und dem VBS. Es gilt seit dem 17. April 2019 und bildet die Grundlage für gemeinsame Forschungs-, Entwicklungs-, Test- und Evaluationsprojekte im Verteidigungsbereich.

Politik
Anzeige

Neueste Beiträge

Digitale Kriminalität bleibt auf ähnlichem Niveau wie 2024
Insgesamt sind 554'963 Straftaten gemäss Strafgesetzbuch (StGB) im Jahr 2025 verzeichnet worden. 57'761 Straftaten wurden mit einem digitalen Tatvorgehen erfasst.
3 Minuten
25. Mär 2026
Schweizer Glasfaserabdeckung verbessert sich im europäischen Vergleich stark
Die neuesten Zahlen des FTTH Council Europe zeigen, dass die Schweiz beim Glasfaserausbau im 2025 weiter Fortschritte machte, im europäischen Vergleich holt man zum Durchschnitt auf. 
3 Minuten
25. Mär 2026
Neue Chips von der ETH gegen Deepfakes
KI-generierte Bilder und Videos gefährden demokratische Prozesse und untergraben das Vertrauen in der Gesellschaft. Forschende der ETH Zürich haben nun eine Chip-Technologie entwickelt, die es ermöglicht, die Authentizität von Sensordaten wie Bildern und Videos überprüfbar zu machen. 
4 Minuten
25. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Neun von zehn Unternehmen erleiden einen Sicherheitsvorfall
Eine globale Umfrage des Enterprise-CMS-Anbieters Storyblok unter 300 leitenden IT- und Security-Verantwortlichen zeigt eine deutliche Diskrepanz zwischen Selbstwahrnehmung und Realität.
2 Minuten
Ist Ihr Passwort sicher? - Sicherheits-Tipps
Nur mit sicheren Passwörtern und den neuesten Technologien sind Ihre Daten und Ihre Konten im Internet effizient geschützt. Wir haben für Sie die ultimativen Tipps zum Passwort-Check!
9 Minuten
5. Mär 2026
E-Voting-Panne im Kanton Basel-Stadt
Elektronisch abgegebene Stimmen in Basel-Stadt werden zur Ermittlung des Abstimmungsergebnisses vom 8. März 2026 nicht gezählt. Das betrifft die Stimmen der Auslandschweizer sowie angemeldete Stimmberechtigte mit Behinderungen.
2 Minuten
9. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige