Homeoffice 03.03.2023, 15:28 Uhr

Mangelndes Sicherheitsbewusstsein im Homeoffice

Der verstärkte Trend Richtung Remote-Arbeit und Homeoffice bringt neue Sicherheitsbedrohungen mit sich. In einer Umfrage von SoSafe gaben 9 von 10 Befragten an, dass sich die Cyber-Bedrohungslage verschlechtert habe.
(Quelle: www.sosafe-awareness.com)
75 Prozent der Befragten nennen mobiles Arbeiten als einen Grund dafür – und das nicht zu Unrecht: Denn Mitarbeitende, die im Homeoffice arbeiten, klicken fast dreimal so häufig (30 Prozent) auf Phishing-E-Mails wie Angestellte, die im Büro sind (12 Prozent). Laut SoSafe zählen mangelnde Kommunikation im Homeoffice, die Nutzung eigener Technik als Arbeitsgeräte sowie ungesicherte Arbeitsumgebungen zu den grössten Sicherheitsrisiken des mobilen Arbeitens. Während diese den meisten Unternehmen durchaus bewusst sind, ist das bei den Mitarbeitenden selbst nicht immer der Fall – sie haben im Homeoffice oft ein falsches Gefühl von Sicherheit.
«Es steht ausser Frage, dass technische Vorkehrungen im ständigen Kampf gegen Sicherheitsverstösse unverzichtbar sind. Aber die weit verbreitete Verlagerung zur Remote-Arbeit bedeutet auch: Es ist wichtiger denn je, eine starke 'menschliche Firewall' aufzubauen und durchzusetzen, die Unternehmen und Einzelpersonen sowohl im Büro als auch zu Hause schützt», so Dr. Niklas Hellemann, CEO von SoSafe.

Max Bold
Autor(in) Max Bold



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