Bis 2022 21.02.2019, 14:29 Uhr

Mobiler Datenverkehr steigt laut Cisco auf ein ZByte

Der Netzwerkausstatter Cisco prognostiziert einen Anstieg des jährlich anfallenden mobilen Daten-Traffics bis 2022 auf knapp ein ZByte. Bis dahin werden etwa 71 Prozent der Menschen über ein oder gar mehrere mobile Geräte verfügen.
(Quelle: cybrain / shutterstock.com )
Bis 2022 werden rund 12 Milliarden mobile Geräte und IoT-Verbindungen einen Traffic von knapp einem ZByte im Jahr erzeugen. Das prognostiziert Cisco mit seinem Mobile Visual Networking Indes (VNI). Dazu trage vor allem die stetig verbesserte Reichweite und Qualität der Netzwerke bei.
Binnen der kommenden drei Jahre wird der mobile Datenverkehr rund 20 Prozent des weltweiten IP-Traffics ausmachen, so Cisco. Ausserdem werden bis dahin etwa 5,7 Milliarden Menschen (71 Prozent der Weltbevölkerung) über mehr als acht Milliarden Mobilfunkgeräte verfügen. Dazu kommen weitere vier Milliarden IoT-Geräte, die ebenfalls mobile Daten erzeugen.
Bis 2022 werden etwa 5,7 Milliarden Menschen über ein mobiles Endgerät verfügen.
(Quelle: Cisco VNI Global Mobile Data Traffic Forecast, 2017 - 2022)
Der Ausbau der 5G-Netzwerktechnologie trägt entscheidend zu dieser Entwicklung bei. Damit steigt die durchschnittliche Übertragungsgeschwindigkeit von 8,7 MBit/s (2017) auf voraussichtlich 28,5 MBit/s bis 2022.

Koexistenz mehrerer Netzwerktechnologien

Dennoch werden lokale Drahtlostechniken wie WLAN weiterhin koexistieren. Cisco schätzt sogar, dass rund 59 Prozent des gesamten Datenverkehrs von Mobilgeräten bis 2022 mittels WLAN übertragen werden. Das entspricht etwa 51 Prozent des weltweiten IP-Daten-Traffics.
Der Grund für diesen enormen Anstieg des Datenvolumens beruht auch auf der fortschreitenden Digitalisierung. Immer mehr Geräte generieren digital abrufbare Daten. Mitarbeiter wollen vermehrt von überall auf die Informationen zugreifen können. Statt diese also etwa stationär aus dem Firmennetz zu beziehen, werden diese unter anderem über das Mobilfunknetz übermittelt.


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