Praxis 27.04.2015, 09:00 Uhr

Unterstützung im Lizenzen-Dschungel

Den meisten Unternehmen fehlt eine professionelle Lizenzmanagement-Lösung. Mit unter Umständen fatalen Folgen: Unterlizenzierungen führen zu hohen Nachzahlungen, Überlizenzierungen zu unnötigen Kosten. Eine moderne Compliance-Lösung schützt vor unangenehmen Überraschungen.
Wenn ein Software-Hersteller ein Unternehmen anschreibt und auf Lizenzverletzungen aufmerksam macht, ist es zu spät. Deinstallationen oder Lizenznachkäufe werden von diesem Moment an nicht mehr anerkannt. Fakt ist: Die Anzahl der Software-Audits nimmt zu. Haben laut Gartner 2007 lediglich 35 Prozent der Unternehmen ein Software-Audit durchlaufen, sind es heute mehr als 70 Prozent. Bei diesen Überprüfungen wird bis zu acht Jahre in die Vergangenheit kontrolliert, ob die Software-Lösungen korrekt lizenziert sind. Das bedeutet für das betroffene Unternehmen auch, dass eine erhebliche Menge Zeit des IT-Teams investiert werden muss, die vielleicht bereits für andere Projekte eingeplant war.
Wer unliebsame Audit-Überraschungen vermeiden will, muss sich also rechtzeitig vorbereiten. Wesentliche Voraussetzung dafür ist ein transparentes, integriertes Lizenzmanagement für Clients, Server und mobile Geräte. Klingt einfach – ist es auch, wenn man ein darauf ausgerichtetes Tool, wie etwa das Lizenzmanagement von Matrix42, im Einsatz hat. Denn den Überblick über die verschiedenen Lizenzmodelle und -metriken der Hersteller und die sich ständig ändernden Lizenzbestimmungen zu behalten, ist schwer – und das nicht nur im Hinblick auf die zunehmende Nutzung von Cloud-, mobilen und virtualisierten Lösungen. Bis zu 30 % der Kosten einsparen Compliance im Sinne einer ordnungsgemässen und wirtschaftlichen Lizenzierung der eingesetzten Software steht bei vielen Unternehmen nach wie vor nicht auf der Agenda des Risiko- bzw. Finanzmanagements. Dabei lassen sich laut Experton Group mit einem konsequenten und nachhaltigen Lizenzmanagement bis zu 30 % der jährlichen Software-Kosten einsparen. Angesichts dessen, dass ein erheblicher Teil der IT-Neuinvestitionen in Lizenzen gehen, ist hier grosses Einsparungspotential vorhanden. Torsten Boch, Senior Product Manager bei Matrix42: «Wenn man berücksichtigt, dass die Kosten für Software die Investitionen in Hardware nicht nur um ein Vielfaches übersteigen, sondern mittlerweile zu den bedeutendsten Kostenfaktoren in der IT zählen, ist es unverständlich, dass Lizenzmanagement nicht schon längst bei jedem Unternehmen Chefsache ist.» Vorteile eines umfassenden Lizenzmanagements nutzen «Wir spüren, dass die Nervosität bei den Schweizer Unternehmen zunimmt, wenn es um das Thema Compliance geht», sagt Nadia Bischof, Geschäftsführerin Matrix42 Helvetia AG. Sie kennt die Sorgen und Anforderungen der Schweizer Unternehmen aus ihrer täglichen Arbeit und weiss, wie wichtig es ist, eine umfassende Lösung zu etablieren, um nachhaltigen Erfolg zu erzielen. Matrix42 Compliance ist daher darauf ausgerichtet, in allen physischen, virtuellen, mobilen und Cloud-Umgebungen die Nutzung zu verfolgen, die Compliance sicherzustellen und die Kosten für Hardware-, Software- und Servicelizenzen sowie die Verträge zu optimieren. Damit einher geht eine Risikominimierung für das Unternehmen. Denn durch die Automatisierung stehen jederzeit präzise Informationen über die technische Software-Bereitstellung, den daraus resultierenden Lizenzbedarf sowie dessen Abdeckung durch den vorhandenen Lizenzbestand bereit.
Die dadurch gewonnene Transparenz ist Grundlage für effektive Kontrollmöglichkeiten und optimale Beschaffungsentscheidungen. Die Lösung benachrichtigt Verantwortliche über Fristen für rechtzeitige Lizenzerneuerungen und hilft, unnötige Ausgaben zu vermeiden. Und nicht zuletzt bietet die Matrix42 Lösung die Möglichkeit, Anwendern Self-Service-Funktionen zur Verfügung zu stellen, ohne Compliance-Verstösse zu riskieren. Damit lassen sich auch die Produktivität und die Zufriedenheit der Anwender steigern. Bischof: «Eine Lizenzbilanz ist keine Illusion, sondern der sorgfältige Aufbau eines transparenten, automatisierten Lizenzmanagements. Durch die Automatisierung können die notwendigen Prozesse realisiert und stetig optimiert werden. Mein persönlicher Tipp: Fangen Sie mit dem Lizenzmanagement dort an, wo der Bedarf nach einer Software entsteht – beim Anwender. Wir haben einige Szenarien und Erfahrungsberichte zur Verfügung und können Sie maximal unterstützen.»
Matrix42 Compliance auch aus der Schweizer Cloud erhältlich Unternehmen, die eine Cloud-Lösung für ihr Lizenzmanagement bevorzugen, kommt Matrix42 mit seinem Angebot ideal entgegen. Denn Matrix42 bietet alle seine Produkte auch aus der Cloud an – und zwar in der Schweiz aus einer eigenen Schweizer Cloud. Bischof: «Unsere Cloud-Server sind ausschliesslich in der Schweiz gehostet. Die Daten unserer Kunden verlassen daher nie das Land.» Die Matrix42 Cloud ist Plattform-unabhängig und erlaubt die Software-Implementierung innerhalb weniger Stunden. Damit gehen Produktivitätsverbesserungen mit höherer Kundenzufriedenheit einher.
Zur Autorin
Nadia Bischof
Geschäftsführerin der Matrix42 Helvetia AG
nadia.bischof@matrix42.commatrix42.com Zum Unternehmen Matrix42 ist einer der Top-Anbieter von Software für das Arbeitsplatzmanagement. Mehr als 3000 Kunden – darunter BMW, Infineon und Carl Zeiss – verwalten mit den Workspace-Management-Lösungen von Matrix42 über 3 Millionen Arbeitsplätze weltweit. Matrix42 ist in sechs Ländern erfolgreich aktiv – Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Grossbritannien und Schweden. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Frankfurt/Main. Das 1992 gegründete Unternehmen gehört seit 2008 zur Asseco Gruppe. Im PDF erfahren Sie mehr über die Belimo Automation AG. Zudem erhalten Sie einen Überblick über die Matrix42-Compliance-Funktion. PDF jetzt downloaden

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