Auf Wachstumskurs 23.10.2020, 16:21 Uhr

Smartphone-Bank Neon bedient mittlerweile mehr als 40'000 Kunden

Beim Zürcher Fintech Neon wird die Kundenbasis laufend grösser. Unterdessen setzen bereits mehr als 40'000 Nutzerinnen und Nutzer auf das Angebot der Challenger-Bank.
(Quelle: Neon)
Der Lockdown hat im Frühjahr das Zahlungsverhalten von Schweizerinnen und Schweizer stark verändert – Karten- und Mobile-Zahlungen nahmen deutlich zu. Zudem schlossen Banken während dieser Zeit viele Kundenschalter. So liegt die Vermutung nahe, dass die Pandemie insbesondere den Challenger-Banken mit ihren Digitalangeboten in die Karten spielte. Konkrete Zahlen gab es dazu bislang jedoch nur wenige. Immerhin liess Revolut im Sommer durchblicken, dass beim britischen Fintech die Anzahl an Schweizer Kunden seit Herbst 2019 um 50'000 Personen auf 350'000 angestiegen ist.
Nun zieht das Zürcher Start-up Neon nach: Die Neobank teilt mit, dass sie mittlerweile mehr als 40'000 Kundinnen und Kunden bedient – monatlich kämen rund 3000 Nutzerinnen und Nutzer hinzu. Damit komme man auf ein Kundenwachstum von +220 Prozent seit Jahresbeginn, heisst es in einer Mitteilung. «Wir sehen unser ansteigendes Wachstum und die erfreuliche Kundenaktivität als starkes Zeichen des Marktes, dass wir das Richtige tun und die Bankkunden mobile Produkte mehr und mehr akzeptieren, wird Jörg Sandrock, Mitgründer von Neon, darin zitiert.
Beim Fintech zeigt man sich überzeugt, dass auch Produktinnovationen und Partnerschaften, die man in diesem Jahr lancieren konnte, ihren Beitrag zum Wachstum leisteten. Laut Communiqué riefen insbesondere das volldigitale Foto-Onboarding, die Auslandzahlungen mit dem Partner Transferwise sowie die Versicherungspartnerschaft mit der Helvetia-Tochter Smile positive Reaktionen hervor. Gut angekommen sei ausserdem, dass Neon als erste Schweizer Konto-App in die AppGallery von Huawei aufgenommen wurde. Nun plant das Start-up für das letzte Quartal neue Initiativen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Loyalität, wie es weiter heisst – ohne jedoch nähere Details zu nennen.
Interessant ist ausserdem, dass Neon unter den Challenger-Banken offenbar ein hohes Vertrauen der Kundschaft geniesst. Im Vergleich zu anderen Neobanken seien die Einlagen der Kundinnen und Kunden bei Neon rund drei bis zehnmal höher, schreibt das Jungunternehmen abschliessend.


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