Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Verkaufsverbot für Motorola-Smartphones

Lenovo hat in erster Instanz einen Patentstreit gegen InterDigital verloren. Damit tritt in Deutschland ein Verkaufsverbot in Kraft, das unter anderem die Smartphones der Tochter Motorola betrifft.
© (Quelle: Shutterstock / sebra)

Patentstreitigkeiten beschäftigen die Smartphone-Hersteller seit Jahren, ein Beispiel ist das Verkaufsverbot für Geräte von OnePlus, Oppo und Vivo, das diese Hersteller für mehrere Monate vom deutschen Markt ausgeschlossen hat, bis eine Einigung erzielt werden konnte.

Jetzt hat es auch Lenovo erwischt: Das Landgericht München I hat in erster Instanz einer Klage des Technologieentwicklers Inter Digital (IDC) stattgegeben, bei der um die Verletzung von Patenten im Bereich WWAN geht. Das betrifft alle Lenovo-Geräte mit integriertem Mobilfunkzugang wie Laptops oder Tablets, vor allem aber alle Smartphones der Tochter Motorola.

Deren Verkauf durch Motorola selbst ist damit ab sofort untersagt, auf der eigenen Website können offenbar bereits keine Geräte mehr bestellt werden. Laut Informationen der «Wirtschaftswoche» habe der Kläger eine Kaution in Höhe von vier Millionen Euro beim Gericht hinterlegt, damit die «vorläufige Vollstreckung» in Kraft treten kann. Bei den früheren Verkaufsverboten für andere Hersteller war aber der Handel zunächst nicht betroffen, da er noch seine vorhandene Ware abverkaufen konnte.

Lenovo will gegen den Bann weiter juristisch vorgehen. In einem Statement heisst es: «Wir respektieren die Entscheidung des Münchner Gerichts, stimmen damit aber nicht überein, weil wir glauben, dass IDC gegen seine rechtliche Pflicht verstossen hat, seine Technologie zu fairen, angemessenen und nichtdiskriminierenden Bedingungen (FRAND) an Lenovo und seine Zulieferer zur Verfügung zu stellen.» Das sei aber unerlässlich, wenn man den Endkunden weiterhin Produkte zu günstigen Preisen zugänglich machen wolle.

Recht Smartphone
Anzeige

Neueste Beiträge

Sunrise schliesst Konsultationsverfahren ab
Anstatt des ursprünglich erwogenen Abbaus von bis zu 450 Stellen meldet Sunrise, dass dank des Konsultationsverfahrens nun 358 betriebsbedingte Kündigungen vorgenommen werden.
2 Minuten
25. Okt 2026
United Airlines präsentiert Starlink Tracker
United Airlines baut die Verfügbarkeit von Starlink-WLAN innerhalb der Flotte aus, sodass bereits auf fast jedem zweiten Flug dieses Angebot genutzt werden kann. Auf welchen soll ein Tracker zeigen.
2 Minuten
24. Okt 2026
Mathis Blöchlinger neuer Chief Investment Officer AXA Schweiz
Mathis Blöchlinger wird per 01. November 2026 neuer Chief Investment Officer (CIO) der AXA Schweiz. Er folgt auf Daniel Gussmann, der sich entschieden hat, eine neue Herausforderung ausserhalb der AXA Schweiz anzunehmen.
2 Minuten
25. Okt 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Samsung Galaxy z Fold7: die besten Bilder - Sunrise
Der «TV Shop» auf der Sunrise TV Box wurde erneuert und findet sich nun im Hauptmenü. TV-Apps sowie Senderpakete sind in wenigen Schritten abonnier- und kündbar.
1 Minute
Sunrise markiert, anonymisiert oder blockiert mehr als 46 Millionen Anrufe in acht Monaten - Schutz vor unerwünschten Anrufen
Sunrise schützt Kunden mit gezielten, laufend weiterentwickelten technischen Massnahmen vor Spam-, Spoofing- und anderen unerwünschten Anrufen.
3 Minuten
30. Sep 2026
Hier ist Roaming günstig - Schweizer Anbieter im Vergleich - Roaming
Wer während der Ferienzeit im Ausland surft und Gespräche führt, muss unter Umständen sehr hohe Roaminggebühren zahlen. Wir prüfen, bei welchen Schweizer Mobilfunkanbietern Sie am günstigsten fahren.
12 Minuten
24. Jul 2025
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige