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Lesedauer 2 Min.

Start-ups skeptisch gegenüber US-Investoren

Deutsche Start-ups distanzieren sich von Investoren aus den USA. Laut einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Digitalverbandes BITKOM unter 152 Tech-Start-ups sehen sieben von zehn Gründern die USA unter der Trump-Regierung als Risiko für die deutsche Wirtschaft.
© (Quelle: Tumisu/Pixabay)

31 Prozent stellen mögliche Finanzierungen durch Investoren aus den USA auf den Prüfstand. 35 Prozent würden zögern, mit US-Unternehmen zusammenzuarbeiten.

Die USA galten laut BITKOM lange als Vorbild und wichtigster Partner für deutsche Start-ups, doch seit dem dortigen Regierungswechsel wachse hierzulande die Skepsis. Laut Umfrage bevorzugen 13 Prozent wegen des letzten US-Regierungswechsels EU-Investoren, elf Prozent sind zurückhaltender bei US-Investoren geworden und sieben Prozent schliessen diese gar aus. Für 30 Prozent sind sie jedoch weiterhin attraktiv. Für 26 Prozent ist Kapital aus den USA generell irrelevant, während 14 Prozent keine Angaben dazu machten.

Zudem fordern 87 Prozent der befragten Start-ups eine Stärkung der digitalen Souveränität in Deutschland, um unabhängiger von den USA zu werden. «Wenn sich Start-ups bewusst für Deutschland und Europa als Standort entscheiden, ist das eine riesige Chance für uns. Tech-Start-ups können und werden einen wichtigen Beitrag für das digital souveräne Deutschland leisten», erklärt BITKOM-Präsident Ralf Wintergerst.

Behörden als Ankerkunden

«Ganz oben auf die Prioritätenliste gehören der Abbau bürokratischer Hürden für Start-ups und ein leichterer Zugang zu öffentlichen Aufträgen. Behörden und Verwaltungen sollten Ankerkunden für Start-ups werden. Und wir müssen mehr Wagniskapital für Start-ups mobilisieren, insbesondere von institutionellen Anlegern», so Wintergerst weiter. (pressetext.com)

Start-ups

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