Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Stadtberner Software Citysoftnet benötigt erneut mehr Geld

Die Fallführungssoftware Citysoftnet der Stadt Bern kostet wie erwartet weiter mehr Geld als geplant. Der Gemeinderat hat dem Stadtrat einen Nachkredit über rund 2 Millionen Franken beantragt, wie er am Freitag bekanntgab. Es ist der bereits fünfte Nachkredit.
© (Quelle: citysoftnet)

Die Stadt hatte den Nachkredit bereits im Sommer angekündigt. Mit dem Kredit will sie höhere Kosten bei Betrieb und Personal decken.

Der jährliche Betrieb der Software kostet rund 1,5 Millionen Franken. Ursprünglich war die Stadt von 800'000 Franken ausgegangen, wie der Gemeinderat in einer Mitteilung schrieb. Diese Berechnung stammte aus dem Jahr 2018.

Die 658'000 Franken Differenz seien auf höhere Kosten bei der Wartung und beim Support, für das Hosting, höhere interne Informatikkosten sowie teurere Software-Lizenzen zurückzuführen, hiess es weiter.

Die neu errechneten Betriebskosten gelten für das Amt für Erwachsenen- und Kindesschutz und das Sozialamt. Beide arbeiten mit der Software.

Im Sozialamt fallen zudem die Personalkosten höher aus als erwartet. Die Differenz beträgt rund 1,4 Millionen Franken. Dies aufgrund krankheitsbedingter Personalausfälle und der Arbeitslast, so der Gemeinderat.

Auf die im Budget 2024 vorgesehene Kürzung beim Personal müsse aufgrund der hohen Arbeitslast verzichtet werden. Deshalb seien 2024 durchschnittlich rund 1400 Stellenprozente mehr besetzt gewesen als vorgesehen. Dasselbe gelte auch für 2025 - die Betriebs- und Personalkosten werden gemäss Gemeinderat höher ausfallen als budgetiert und entsprechend erneut ein Nachkredit nötig.

Der nun beantragte Kredit ist der insgesamt fünfte Nachkredit rund um Citysoftnet. Anfang 2025 wird Zürich, im Sommer 2025 Basel die Software einführen, wie es weiter hiess. Davon erhofft sich die Stadt Bern «weitere Verbesserungen für die Funktionalität».

Politik
Anzeige

Neueste Beiträge

Bundesrat wählt Tobias Walser in den ETH-Rat
Der Bundesrat hat den Umweltnaturwissenschaftler Tobias Walser als Delegierten der Hochschulversammlungen der ETH Zürich und der EPFL in den ETH-Rat gewählt.
2 Minuten
Navimow/Segway H5 Pro: Rasenpflege deluxe - IFA 2026
Segway Navimow könnte mit dem auf der IFA (4. bis 8. 9. 2026 in Berlin)  präsentierten H5 Pro der ganz grosse Wurf gelungen sein. Der Mähroboter verspricht eine nahtlose Kombination aus präziser Sensorik, hoher Geländegängigkeit und konsquentem Kantenmähen.
4 Minuten
3. Sep 2026
Samsung baut weiter am vernetzten KI-Universum - IFA 2026
Samsung präsentiert an der IFA 2026 im Berliner Humboldt Carré seine Vision eines KI-gestützten Alltags. Unter dem Motto «Companion to AI Living» zeigt der südkoreanische Hersteller vernetzte Geräte von Fernsehern über Monitore bis hin zu Haushaltsgeräten und Mobiltelefonen.
5 Minuten
3. Sep 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
«KI wird ein Treiber für Wachstum» - Interview Corinna Schumacher, ServiceNow
KI-Agenten übernehmen immer mehr Routineaufgaben. ServiceNow sieht darin keine Bedrohung für Mitarbeitende, sondern eine neue Arbeitsteilung, erklärt Corinna Schumacher im Interview.
7 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige