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Robotaxi-Firma Waymo nimmt New Yorker Strassen ins Visier

Die Robotaxi-Firma Waymo nimmt sich New York vor - eine Stadt, die für Staus und chaotischen Verkehr berüchtigt ist. Das Google-Schwesterunternehmen hat aber noch einen weiten Weg vor sich: Die aktuellen New Yorker Regeln verbieten den Betrieb fahrerloser Fahrzeuge.
© (Quelle: Sundry Photography / Shutterstock.com)

Deshalb beantragte Waymo zunächst eine Genehmigung für autonome Fahrten mit Sicherheitsfahrern am Steuer.  Zudem wird Waymo schon mal von Menschen gesteuerte Fahrzeuge nach New York schicken, um Daten über die Strassen zu sammeln. In einer ersten solchen Aktion hatte die Firma bereits 2021 präzise Karten erstellt.

Waymo ist die klare Nummer eins bei Robotaxis und macht mit über 1500 Wagen mehr als 250'000 Fahrten mit Passagieren pro Woche in vier US-Städten.

Tesla und Amazon als Konkurrenten

Tesla-Chef Elon Musk will in wenigen Tagen einen Konkurrenzdienst zunächst im texanischen Austin starten. Musk behauptet dabei, neue Tesla-Fahrzeuge hätten bereits alles an Bord, um als selbstfahrende Autos ohne einen Menschen unterwegs zu sein. Experten und Rivalen zweifeln allerdings daran, ob Teslas verlässlich autonom fahren können, da Musk sich nur auf Kameras verlassen will. Waymo und andere Entwickler setzen dagegen auch teurere Laser-Radare ein, die die Umgebung abtasten. Musk will aber den Kostenvorteil ausspielen und «Millionen» Tesla-Robotaxis auf die Strassen bringen.

Unterdessen nimmt noch ein weiterer Konkurrent Fahrt auf: Die zum Amazon-Konzern gehörende Firma Zoox stellte ein Werk bei San Francisco für ihre Robotaxis ohne Lenkrad und Pedale vor. In der Produktionslinie sollen in der Spitze mehr als 10'000 Fahrzeuge pro Jahr gebaut werden können. Zoox macht keine Angaben dazu, wie schnell diese Marke erreicht werden soll. Einige Zoox-Robotaxis sind bisher in Las Vegas unterwegs, San Francisco, Austin und Miami sollen folgen.

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