Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

OpenAI will Riesen-Rechenzentren

Die ChatGPT-Entwicklerfirma OpenAI will die US-Regierung laut einem Medienbericht vom Bau riesiger Rechenzentren überzeugen, die so viel Strom wie eine Stadt verbrauchen. Die Firma habe nach einem Treffen im Weissen Haus die Vorteile solcher Anlagen beworben.
© (Quelle: T. Schneider/Shutterstock)

Es geht laut dem Finanzdienst Bloomberg darum, bessere Software mit Künstlicher Intelligenz zu entwickeln und mit China zu konkurrieren. Im Gespräch seien Rechenzentren mit einem Stromverbrauch von jeweils fünf Gigawatt pro Jahr in mehreren US-Bundesstaaten. So viel Strom produzieren etwa fünf Atomreaktoren und man könnte damit rund drei Millionen Haushalte versorgen. OpenAI wolle zunächst eine solche Anlage bauen, hiess es unter Berufung auf informierte Personen. OpenAI-Chef Sam Altman setzt sich schon seit Monaten für einen Ausbau der Infrastruktur hinter KI-Anwendungen ein.

Erst am Wochenende wurde bekannt, dass ein vor fünf Jahren stillgelegter Atomreaktor im US-Kraftwerk Three Mile Island wieder hochgefahren werden soll, um Rechenzentren des OpenAI-Partners Microsoft zu versorgen. Der Reaktor gehört dem amerikanischen Energiekonzern Constellation.

Zweifel aus der Energiebranche

Derweil äusserte Constellation-Chef Joe Dominguez Zweifel an einem Netzwerk aus mehreren Fünf-Gigawatt-Rechenzentren. Nicht nur habe es so etwas noch nie gegeben, «ich glaube als Ingenieur auch nicht, dass das möglich ist», sagte er Bloomberg.

ChatGPT von OpenAI ist der Chatbot, der vor über einem Jahr den Hype um Künstliche Intelligenz auslöste. Solche KI-Programme werden mit gewaltigen Mengen an Informationen trainiert und können Texte auf dem sprachlichen Niveau eines Menschen formulieren, Software-Code schreiben und Informationen zusammenfassen. Das Prinzip dahinter ist, dass sie Wort für Wort abschätzen, wie ein Satz weitergehen sollte. Altman betont, dass KI in Zukunft auch viel komplexere Aufgaben werde übernehmen können.

Rechenzentrum Künstliche Intelligenz (KI)
Anzeige

Neueste Beiträge

Oppo-Flaggschiff Find X9 Ultra kommt nach Europa
Mit dem Find X9 Ultra bringt Oppo sein neues Highend-Smartphone auch nach Europa. Zusammen mit Hasselblad wurde das aufwändige Kamerasystem mit fünf Sensoren entwickelt.
3 Minuten
27. Apr 2026
Vodafone peppt seinen Chatbot mit generativer KI auf
Der Chatbot Tobi von Vodafone wird mit generativer KI von Google ausgestattet und soll so helfen, Kundenanfragen eigenständig schneller, präziser und empathischer zu beantworten.
3 Minuten
27. Apr 2026
UMB als erster Cisco Managed Service Practice Maturity Expert der Schweiz ausgezeichnet
Cisco hat UMB als ersten Schweizer Partner im Rahmen des neuen Cisco 360 Partner Programms mit dem Managed Service Practice Maturity Expert Status – vormals Gold Provider – ausgezeichnet.
2 Minuten
27. Apr 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
«Swiss IT-Studie» - KI im Business - Computerworld Ausgabe 1/2026
Am Thema KI kommt niemand mehr vorbei. Das sehen auch die befragten Schweizer Unternehmen. Wo und wie man diese einsetzen könnte und welchen Nutzen damit verbunden ist, da scheiden sich die Geister. Die Schweiz im KI-Dilemma?
2 Minuten
EU will Bearbeitungsgebühr für billige Online-Importe
Chinesische Onlinehändler schicken jeden Tag tausende Päckchen mit billigen Artikeln nach Europa. Die EU will den daraus resultierenden steigenden Kosten mit einer Abgabe für die Bearbeitung begegnen.
2 Minuten
6. Apr 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige