Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Musk baut Wikipedia-Alternative auf

Elon Musk hat eine Alternative zur Online-Enzyklopädie Wikipedia angekündigt. "Wir bauen 'Grokipedia' bei xAI auf", schrieb der Tech-Milliardär in seinem Onlinedienst X.
© (Quelle: Royal Society/Wikimedia)

Bei xAI handelt es sich um Musks 2023 gegründetes Unternehmen für Künstliche Intelligenz (KI), das unter anderem den Chatbot Grok entwickelt hat.

Musk schrieb weiter, Grokipedia werde eine «massive Verbesserung im Vergleich zu Wikipedia» darstellen und sei «ein notwendiger Schritt zum Ziel von xAI, das Universum zu verstehen». Musk gab die Pläne in einem X-Post bekannt, in dem er David Sacks, den KI-Beauftragten der Trump-Regierung zitierte.

Sacks hatte geschrieben, Wikipedia sei «hoffnungslos politisch voreingenommen», da eine «Armee linker Aktivisten» sich gegen «vernünftige Korrekturen» wende. Unter Musks Post kommentierte der rechte Aktivist Tom Fitton, Wikipedia sei eine «Verleumdungsmaschine der Linken» - was Musk mit Zustimmung quittierte.

Musk hatte sich im Januar ein Wortgefecht mit Wikipedia-Mitgründer Jimmy Wales geliefert. Anlass war ein Wikipedia-Artikel über eine Geste, die Musk mehrfach bei einer Rede nach der Amtseinführung von Präsident Trump gemacht hatte, und die als Hitlergruss interpretiert wurde.

Musk warf Wikipedia vor, «Propaganda der Mainstream-Medien» zu verbreiten. Zudem rief er seine Anhänger dazu auf, Wikipedia die Finanzierung zu entziehen. Wikipedia-Mitgründer Wales erwiderte, es gehe um «Fakten», nicht um «Propaganda».

Der Onlinedienst Wikipedia war im Jahr 2001 gegründet worden. Die Einträge werden von Freiwilligen erstellt und sind öffentlich einsehbar. Die Webseite wird von der gemeinnützigen Stiftung Wikimedia betrieben und finanziert sich mithilfe von Spenden.

Gesellschaft X (Twitter)
Anzeige

Neueste Beiträge

Auf deutschen Smartphones sind im Schnitt fast 50 Apps installiert
Der Bitkom hat eine Befragung durchgeführt, wie viele und welche Apps die Deutschen auf ihren Smartphones nutzen. Die Zahl hat gegenüber dem Vorjahr erneut zugenommen, wobei Messenger den Nutzern am wichtigsten sind.
2 Minuten
25. Apr 2026
Irgendwo im ­Nirgendwo
Manchmal braucht es einfach die genauen GPS-Koordinaten, um den eigenen Standort durchzugeben.
2 Minuten
26. Apr 2026
Ines Stutz mit mehr Verantwortung bei Aveniq
Ines Stutz übernimmt Leitung des neu geschaffenen Bereiches Consulting & Project Services.Um Kunden in Transformations- und Projektvorhaben noch gezielter zu unterstützen, stärkt Aveniq ihr Beratungs- und Projektgeschäft.
2 Minuten
25. Apr 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
«Swiss IT-Studie» - KI im Business - Computerworld Ausgabe 1/2026
Am Thema KI kommt niemand mehr vorbei. Das sehen auch die befragten Schweizer Unternehmen. Wo und wie man diese einsetzen könnte und welchen Nutzen damit verbunden ist, da scheiden sich die Geister. Die Schweiz im KI-Dilemma?
2 Minuten
EU will Bearbeitungsgebühr für billige Online-Importe
Chinesische Onlinehändler schicken jeden Tag tausende Päckchen mit billigen Artikeln nach Europa. Die EU will den daraus resultierenden steigenden Kosten mit einer Abgabe für die Bearbeitung begegnen.
2 Minuten
6. Apr 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige