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Mobilezone schliesst Verkauf in Deutschland ab und bekräftigt Ziele

Der Handyverkäufer Mobilezone hat den im Oktober angekündigten Verkauf des Deutschland-Geschäfts abgeschlossen und will nun am Schweizer Markt punkten. Dort sieht Mobilezone-Chef Markus Bernhard Marktchancen.
© (Quelle: Mobilezone)

Mobilezone habe den Verkauf des deutschen Geschäfts abgeschlossen, nachdem das Bundeskartellamt Anfang November dem Vorhaben zugestimmt habe, teilte die Gruppe am Montagabend mit. Mit dem Vollzug der Transaktion gehe das gesamte deutsche Mobilezone-Geschäft an Freenet über.

«Wir sind glücklich, mit dem Vollzug der Transaktion unsere deutschen Kolleginnen und Kollegen definitiv in guten neuen Händen zu wissen und blicken nun fokussiert auf unseren Heimmarkt Schweiz», wird der exekutive Verwaltungsratsdelegierte Markus Bernhard in der Mitteilung zitiert.

Marktchancen in der Schweiz

Dank eines guten Geschäftsverlaufs in der Schweiz erwartet Bernhard, dass das im August für 2025 auf 12,5 bis 13,0 Prozent erhöhte EBIT-Ziel im Schweizer Heimmarkt erreicht wird. Davor wurde mit einer Marge im Bereich von 11,0 bis 12,0 Prozent gerechnet. Demgegenüber hat Mobilezone im Zuge des Verkaufs in Deutschland die Gruppen-EBIT-Guidance für 2025 sistiert.

Die Zukunft von Mobilezone liegt nun im Heimmarkt. Hier will Bernhard laut den Angaben Chancen nutzen und die Position stärken. 2024 hatte die Gruppe hierzulande einen Umsatz von 276 Millionen Franken und einen EBITDA von 37,6 Millionen erzielt. Dabei umfasst das Retail-Netz insgesamt 125 Standorte in der Schweiz.

Auf den Verkauf in Deutschland folgen Anpassungen in der Organisation. Die bisherige Konzernleitung mit den Co-CEOs Roger Wassmer und Wilke Stroman (bis Ende Oktober) und Finanzchef Bernhard Mächler (seit Anfang Oktober) wird neu aufgestellt. Ab Anfang 2026 setzt sie sich aus CEO Roger Wassmer, CFO Bernhard Mächler und COO Lars Keller zusammen. Keller, seit November COO von Mobilezone Schweiz, stiess von Salt dazu.

Einen Abgang wird es im Verwaltungsrat geben. An der ordentlichen Generalversammlung am 8. April werde sich Michael Haubrich nicht mehr zur Wiederwahl stellen, hiess es. Er ist seit 2020 Teil des Gremiums.

Dividendenversprechen bestätigt

Am Mittelfrist- und am Dividendenziel hält Mobilezone derweil fest. Demnach will die Gruppe im Jahr 2028 einen EBITDA von rund 70 Millionen Franken erzielen und bis dahin weiterhin eine Dividende von 0,90 Franken pro Aktie auszahlen.

Mobilezone werde über die nächsten drei Jahre den durch den Verkauf wegfallende EBITDA und Cashflow aus Deutschland durch organisches und anorganisches Wachstum vollständig kompensieren, verspricht das Unternehmen.

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