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Migros setzt Fragezeichen hinter Galaxus in Deutschland

Der Migros-Führung bereitet die Expansion der Online-Tochter Digitec Galaxus in Deutschland wegen der hohen Verluste derzeit keine Freude. Wie es damit weitergeht, werde derzeit rege diskutiert, sagte Migros-Chef Mario Irminger an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich.
Die neuen Paketgrössen des Onlinehändlers
© (Quelle: Digitec Galaxus)

Umsatzmässig ist Digitec Galaxus zwar um knapp 12 Prozent gewachsen, und ein Drittel dieses Wachstums gelang der Migros-Tochter in unserem nördlichen Nachbarland. Doch das Geschäft mit dem Onlinehandel in Deutschland ist schwer defizitär. «Deutschland ist ein sehr kompetitiver Markt und es gibt dort verschiedene, auch globale Konkurrenten, die eine dominante Stellung haben», sagte Irminger.

Im Moment investiere man noch einen «substantiellen» Betrag, um in Deutschland Fuss zu fassen. Es gehöre dazu, dass man dafür stark in den Vorlauf gehen müsse, so Irminger. Auch in der Schweiz habe man am Anfang «jahrelang investiert, um profitabel zu werden», sagte er. Und nun erwirtschafte Digitec Galaxus hierzulande operativ einen Gewinn.

Dennoch steht die Zukunft von Galaxus Deutschland aktuell nicht gerade auf soliden Beinen: «Wir diskutieren im Moment sehr stark, in welchem Ausmass wir uns dort weiter engagieren», sagte Irminger.

Wie hoch der Verlust bei der deutschen Tochter im vergangenen Jahr war, wollte Finanzchefin Isabelle Zimmermann im Gespräch mit der Nachrichtenagentur nicht beziffern: «Aber Galaxus in Deutschland hat die Ziele aus dem Businessplan von 2021 immer übertroffen. Die Entwicklung war stets besser als geplant.»

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