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Luzerner Regierungsrat lehnt kantonales Handyverbot an Schulen ab

Der Kanton Luzern soll den Gebrauch von Smartphones an den Volksschulen nicht verbieten. Kinder und Jugendliche müssten lernen, mit digitalen Medien umzugehen, erklärte der Regierungsrat in seiner Antwort auf eine Anfrage von Gabriela Schnider-Schnider (Mitte).
© (Quelle: Manu De Carvalho/Unsplash)

Wie die Kantonsrätin, so sieht auch der Regierungsrat mögliche negative gesundheitliche und soziale Folgen, welche die Nutzung digitaler Medien verursachen könne. Die digitalen Medien würden aber auch Chancen bieten für Bildung und den sozialen Austausch, hielt er fest.

Die Schulen hätten deswegen gemäss Lehrplan die Aufgabe, digitale Lehr- und Lernformen gezielt und sinnvoll einzusetzen, erklärte der Regierungsrat mit Hinweis auf den Lehrplan. Die Schulkinder müssten lernen, mit digitalen Medien umzugehen. Dabei könne auch eine Einschränkung der Nutzung sinnvoll sein.

Thema pädagogisch aufgreifen

Ein generelles Smartphoneverbot erachtet der Regierungsrat aber als nicht zielführend. Sinnvoller sei es, das Thema pädagogisch aufzugreifen und über eine sinnvolle Nutzung zu diskutieren.

Gegen ein kantonales Verbot führt der Regierungsrat zudem an, dass die Volksschulen weitgehend von den Gemeinden geführt werden. Das Thema Smartphoneverbot liege in der alleinigen Zuständigkeit der Schulen. Zudem habe jede Schule andere Bedürfnisse. Eine pauschale kantonale Regelung könnte diese nicht abdecken.

Mit ähnlichen Argumenten wie der Luzerner Regierungsrat, hat sich im Februar der Kantonsrat Schwyz gegen ein Handyverbot oder kantonale Regeln für den Umgang mit Smartphones an den Schulen ausgesprochen. Dies solle den Schulen überlassen werden, welche die Situation im Griff hätten, hiess es etwa im Parlament.

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