Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Kudelski schafft es 2024 in Gewinnzone

Der Verschlüsselungs- und Zugangsspezialist Kudelski hat es 2024 nach dem Verkauf von Skidata aus den roten Zahlen geschafft. Nun wollen die Lausanner im laufenden Jahr die verbleibenden Geschäftsbereiche umgestalten und den Umsatz stabil halten.
Kudelski-Firmensitz in Cheseaux bei Lausanne
© (Quelle: pd)

Der Umsatz sank um 6,3 Prozent auf 393,0 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) brach auf -13,1 Millionen Dollar ein nach einem Fehlbetrag von 3,4 Millionen im Vorjahr.

Grund dafür waren unter anderem die Restrukturierungskosten im Rahmen der angekündigten Personal- und Organisationsmassnahmen. Nachdem das Unternehmen im vergangenen September das profitable Zutrittskontrollgeschäft Skidata an Assa Abloy verkauft hatte, kündigte Kudelski jüngst einen globalen Personalabbau von rund 160 Stellen an.

Unter dem Strich schrieb Kudelski mit dem verkauften Bereich Skidata schwarze Zahlen. So belief sich der Reingewinn auf 10,6 Millionen Dollar nach einem Fehlbetrag von 24,5 Millionen im Vorjahr. Trotzdem will der Verwaltungsrat erneut auf eine Dividende verzichten.

Der Verkauf von Skidata brachte laut den Angaben über 300 Millionen Euro bar ein, die Kudelski zum Schuldenabbau nutzen konnte.

Aufgrund der überarbeiteten Vorjahreszahlen sind die Kennzahlen schlecht mit den Schätzungen der Analysten im AWP-Konsens vergleichbar. Diese erwarteten allerdings durchs Band einen Verlust von im Schnitt 19,9 Millionen Dollar.

Stabiler Umsatz und EBITDA erwartet

Für das laufende Jahr erwartet Kudelski nach Restrukturierungskosten einen stabilen Umsatz und EBITDA.

Für den Bereich Digitalfernsehen wird ein einstellig tieferer Umsatz sowie ein tieferer positiver EBITDA vorausgesagt, für den Bereich Cybersicherheit ein Umsatzplus im hohen einstelligen Bereich sowie einen «break-even» beim EBITDA.

Für das IoT-Geschäft geht die Gruppe derweil von einem moderaten Wachstum und einem tieferen EBITDA-Verlust im niedrigen einstelligen Millionenbereich aus.

Unternehmensnachrichten
Anzeige

Neueste Beiträge

«Sicherheit schafft Vertrauen auf digitalen Marktplätzen» - Mostafa Hassanin, SMG Swiss Marketplace Group
Millionen von Menschen in der Schweiz nutzen Online-Marktplätze wie Ricardo, tutti.ch, Homegate, ImmoScout24 oder AutoScout24. Mostafa Hassanin verantwortet als Group CISO/CSO der SMG Swiss Marketplace Group die Cybersicherheitsstrategie hinter diesen Plattformen. Dabei zeigt sich: KI wird dort eingesetzt, wo sie Risiken schneller erkennbar macht und den Schutz der Nutzer:innen konkret stärkt.
6 Minuten
Emporia bringt das Smart.8 mit Display-Garantie
Mit dem Smart.8 bringt Emporia ein Smartphone für die ältere Generation, bei dem ein Schwerpunkt auf dem Schutz des Gehäuses und des Displays liegt, für das es auch eine besondere Garantie gibt.
3 Minuten
23. Jul 2026
«Wir sind ein internationaler Anbieter mit einer lokalen Seele»
Der Schweizer Markt für IT-Dienstleistungen gilt als anspruchsvoll und stark umkämpft. Dennoch sieht die Var Group erhebliches Wachstumspotenzial. Im Interview erklären Massimo Fumagalli und Sladjana Timotijevic, weshalb sie auf lokale Verankerung statt auf reine Grösse setzen und welche Rolle weitere Akquisitionen bei der Expansion in der Schweiz spielen sollen.
5 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
«KI wird ein Treiber für Wachstum» - Interview Corinna Schumacher, ServiceNow
KI-Agenten übernehmen immer mehr Routineaufgaben. ServiceNow sieht darin keine Bedrohung für Mitarbeitende, sondern eine neue Arbeitsteilung, erklärt Corinna Schumacher im Interview.
7 Minuten
Digital Business im Fokus: Wohin geht die Reise? - Computerworld Ausgabe 2/2026
Autonomie und Souveränität werden inzwischen als Schlagworte mindestens ebenso häufig verwendet wie Künstliche Intelligenz und Datenschutz. Automatisierung und die Transformation zu einer hohen Dichte an KI-Agenten in Unternehmen werden die Zukunft des Digital Business prägen. Daraus entsteht ein Mix, der spannender und komplexer nicht sein könnte. Die Digitalisierung hat Dimensionen erreicht, die sich - Ironie des Wandels - fast nur noch mit KI bewältigen lassen. Höchste Zeit also für einen Überblick. 
2 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige