Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Krebsregistrierungs-Software kostet Bund 16 Millionen Franken

Die über 9 Jahre vom Bund entwickelte Krebsregistrierungs-Software hat 16 Mio. Franken gekostet. Auf eine Weiterentwicklung werde nun verzichtet. Stattdessen prüft der Bund eine neue, vollständig digitalisierte Lösung für die landesweite Erfassung von Krebsfällen.
© (Quelle: https://krebsregistrierung.ch)

Die 16 Millionen Franken für das gescheiterte Projekt enthalten sämtliche Konzeptions-, Entwicklungs- und Managementleistungen von 2016 bis 2024, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Freitag mitteilte. Radio SRF berichtete zuerst.

Bisher wurden die dezentral registrierten Daten für eine landesweite Erfassung einmal jährlich an die Nationale Krebsregistrierungsstelle (NKRS) weitergeleitet. Die landesweite Erfassung der Krebsfälle sei derzeit unter anderem für die 13 kantonalen und regionalen Krebsregister aber sehr aufwendig, teilte das BAG weiter mit.

Grund dafür seien die dezentralen, nicht-standardisierten Strukturen: Die Daten von Spitälern, Praxen und Labors lägen den Krebsregistern beispielsweise als PDF- oder Excel-Dokument vor. So müssten die Daten grösstenteils manuell nach landesweit einheitlichen Vorgaben digitalisiert werden. Eine nahtlose Erfassung sei daher gegenwärtig nicht möglich.

Die Daten sollen laut der Mitteilung nun im Sinne einer Übergangslösung auf die bestehende kantonale Software-Lösung migriert werden. So sei sichergestellt, dass weiterhin alle Krebsfälle erfasst werden.

Verlässliche Statistiken seien wichtig, um Krebserkrankungen besser zu verstehen und zu bekämpfen, hiess es weiter. Das BAG will daher zusammen mit der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) abklären, ob gemeinsam ein neues Projekt weiterverfolgt werden kann.

EHealth Politik
Anzeige

Neueste Beiträge

United Internet baut viele Stellen bei 1&1 Versatel ab
Die 1&1 AG hat ein Transformations- und Restrukturierungsprogramm bei ihrer Geschäftskundentochter 1&1 Versatel angekündigt. Dabei soll mehr als ein Viertel der Stellen wegfallen. Auch die United-Internet Tochter Ionos SE baut Stellen ab.
3 Minuten
13. Sep 2026
Telekom zeigte erstmals Drohnen-Detektion live auf der Digital X
Die Telekom hat auf der Digital X in Köln erstmals öffentlich ihren Drohnen-Schutzschirm gezeigt. Der Konzern sei seit 2016 in diesem Sicherheitsbereich aktiv.
3 Minuten
13. Sep 2026
Brack ruft Weltreiseadapter 4Smarts NOMAD GaN 20W wegen Stromschlaggefahr zurück
In Zusammenarbeit mit den Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) ruft Brack den Weltreiseadapter 4Smarts NOMAD GaN 20W zurück. Es besteht Stromschlaggefahr.
2 Minuten
11. Sep 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
ICT-Löhne stagnieren - Spezialisten bleiben gefragt - ICT-Salärstudie 2026
Der Schweizer ICT-Arbeitsmarkt tritt bei den Löhnen weitgehend auf der Stelle. Der Gesamtmedian steigt 2026 nur noch um 0,2 Prozent. Deutlich besser entwickeln sich die Saläre hoch spezialisierter Fachkräfte. Besonders gefragt sind Kompetenzen rund um KI, Cloud, Cybersecurity und Daten.
4 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige