Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Die ICT-Branche will hoch hinaus

Die ICT-Networkingparty 2025 vereinte rund 900 Teilnehmende unter dem Motto «Hoch hinaus». Von inspirierenden Referaten von Bergsteigern bis zu wegweisenden Worten über die ICT-Branche - Gesprächsstoff für die gemeinsame Beziehungspflege der Gäste gab es genug.
Die «Arena» im Berner Kursaal bot Genuss und Unterhaltung für die rund 900 Gäste.
© (Quelle: Computerworld)

Fulminant war der Start der 22. Ausgabe der ICT-Networkingparty im Berner Kursaal. Die Gastgeberin Vania Kohli begrüsste die rund 900 Teilnehmenden mit einem (bildlichen) Raketenstart und leitete damit direkt zum diesjährigen Motto über: «Hoch hinaus».

Unter dem Motto «Hoch hinaus» eröffnete Vania Kohli die diesjährige ICT-Networkingparty. © Quelle: Computerworld

Die neue asut-Präsidentin, Judith Bellaiche, übernahm dieses in ihrer Ansprache. Dabei betonten sie, dass gerade die ICT-Branche der Inbegriff von Fortschritt sei, welcher laufend die Grenzen des Machbaren verschiebe. Kommunikationsnetzwerke, Künstliche Intelligenz oder Quantencomputing setzen neue Massstäbe und zeigen, dass «unsere Branche der Motor einer globalen Transformation sei». Gleichzeitig warnte sie davor, sich dem Wettbewerb zu verweigern, denn Technologie – so Bellaiche – sei nicht nur ein Werkzeug, sondern auch ein Machtinstrument. «Wettbewerb ist der Sauerstoff des Fortschritts», ist die asut-Präsidentin überzeugt.

asut-Präsidentin Judit Bellaiche betonte die Bedeutung der ICT-Branche und die Wichtigkeit des Wettbewerbs.. © Quelle: Markus Senn

Um Sauerstoff ging es auch bei den folgenden Referaten zweier aussergewöhnlicher Bergsteiger: Andy Holzer und Karl Egloff. Holzer, der als zweiter blinder Mensch den Mount Everest bestieg, betonte in seinem emotionalen Vortrag die Bedeutung von Führung und Abhängigkeit.

«Das Leben ist da, um gemeistert zu werden». Andy Holzer, der Blind Climber aus Österreich. © Quelle: Computerworld

Als Blinder ist es ihm ein Anliegen, «den Sehenden die Augen zu öffnen.» Anschauungsbeispiele für seinen Ansatz der «Gepflegten Abhängigkeit» gaben seine Besteigungen der Seven Summits, zu denen unter anderem Mount Everest, Denali, Elbrus und Mont Blanc gehören. Um dies zu schaffen, musste er selbst «führen, um geführt zu werden». Karl Egloff wiederum beeindruckte mit seinen Speed-Rekorden. «Wir Menschen brauchen Ziele», erklärte er. So bestieg er etwa den 8000 Meter hohen Berg Manaslu in weniger als 18 Stunden und unterbot damit die bisherige Bestzeit um mehr als zehn Stunden. Seine Biografie ist dabei nicht weniger beeindruckend als seine Rekorde.

«Wir Menschen brauchen Ziele». Karl Egloff, ecuadorianisch-schweizerischer Extrembergsteiger © Quelle: Computerworld

Die ICT-Networkingparty 2025 im Berner Kursaal bot neben inspirierenden Vorträgen auch humorvolle Einlagen. Der Berner Komiker Patrick «Karpi» Karpiczenko nahm die Künstliche Intelligenz (KI) aufs Korn und brachte die rund 900 Gäste aus Politik und Wirtschaft zum Lachen.

KI mit Humor - Patrick Karpiczenko betrachtete die Möglichkeiten von KI mal von einer anderen Seite. © Quelle: Markus Senn

Er schilderte beispielsweise, wie eine von KI verfasste Krankmeldung zunächst beeindruckend wirken könnte, aber bei genauerer Betrachtung den wahren Grund offenbare: fehlende Arbeitslust. Zudem regte er an, eine KI als Nachfolgerin für Bundesrätin Viola Amherd in Betracht zu ziehen, da diese alle Dossiers kenne und perfekt Englisch spreche. Für Journalistinnen und Journalisten schlug er das Gütesiegel «Natura Content» vor, um Texte zu kennzeichnen, die ohne KI-Unterstützung entstanden sind. Mit solchen humorvollen Beiträgen regte Karpi zum Nachdenken über die Grenzen und Herausforderungen von KI an.

Die Veranstaltung bot erneut eine gelungene Mischung aus Inspiration und Unterhaltung, die die Teilnehmenden dazu anregte, sowohl über persönliche Höchstleistungen als auch über technologische Entwicklungen nachzudenken. Das abschliessende Networking hatte auf jeden Fall genügend Gesprächsstoff zu bieten. Und wer weiss, ob die Leistungen der Referenten nicht da und dort auch motiviert hat, neue Projekte oder Geschäfte anzupacken.

ICT-Branche Networking

Neueste Beiträge

«IT-Verantwortliche brauchen 2026 einen klaren Plan» - Quotes & Thoughts
Beat Müller, Director Systems Engineering, Switzerland & Austria, Nutanix, wagt den Blick auf die kommenden Monate und schätzt IT-Trends für 2026 ein. Dabei betont er die Wichtigkeit hybrider Multicloud-Modelle und das Bedürfnis nach Datensouveränität.
3 Minuten
Zug und Uni Luzern gründen Blockchain-Institut - Markets & Business
Der Kanton Zug und die Universität Luzern eröffnen das Zug Institute for Blockchain Research (ZIBR). Mit einem Startkapital von 25 Mio. Franken soll das neue Institut die interdisziplinäre Blockchain-Forschung stärken und Zugs Rolle als Crypto-Valley weiter ausbauen.
3 Minuten
Ganz privat im Web - Sicherheits-Tipps
Ein VPN-Service schützt Sie nicht nur beim Surfen, sondern wahrt auch Ihre Privatsphäre. Auf den folgenden Seiten erwarten Sie konkrete Produktempfehlungen und viele praktische Anwendungstipps.
9 Minuten
25. Jan 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Berner Softwarefirma Xplain wird nach Deutschland verkauft - Übernahme
Der Berner IT-Dienstleister Xplain wird von der Schweizer Tochter der deutschen Chapters Group mit Sitz in Hamburg übernommen. Die Softwarefirma war wegen eines Cyberangriffs 2023 mit Folgen für die Bundesverwaltung bekannt geworden.
3 Minuten
18. Okt 2024
Wo sind die Leuchttürme der digitalen Schweiz? - Digital Economy Award 2024
Am 14. November lädt swissICT im Hallenstadion Zürich zur Preisverleihung des Digital Economy Award ein. Bevor es soweit ist, stehen die Tore für Bewerbungen aus der Schweizer Digitalwirtschaft noch bis zum 15. Mai 2024 offen.
4 Minuten
Swiss CIO & Cybersecurity in der neuen Computerworld-Ausgabe - Computerworld Ausgabe 4/2024
Die aktuelle Ausgabe zeigt, was die CIOs der grössten Schweizer Unternehmen bewegt. Stefan Fraude gibt Einblicke in die Transformation von Brack-Alltron und von Anna Kuruvilla erfahren wir, wie sich T-Systems in der Schweiz aufstellt. Doch das ist längst nicht alles.
2 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige