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Lesedauer 3 Min.

Florian Meier von MTF Swiss Cloud über Optimismus in Corona-Zeiten

Die Corona-Krise verunsichert Gesellschaft wie Wirtschaft. Florian Meier, CEO, MTF Swiss Cloud, erklärt, wie er Mitarbeitenden und Kunden Zuversicht in unsicheren Zeiten vermittelt und wie er dabei selbst optimistisch bleibt.
Florian Meier, CEO, MTF Swiss Cloud
© (Quelle: MTF Swiss Cloud)

Computerworld: Wie behalten Sie Ihren Kampfgeist in Krisenzeiten?

Florian Meier: In der über 30-Jährigen MTF-Firmengeschichte kamen und gingen diverse Krisen, jede Krise hat jedoch zwei Seiten: Zum einen die in Krisenzeiten verbundene Ohnmacht und Hilflosigkeit die Angst auslösen kann, auf der anderen Seite aber auch neue Möglichkeiten und Chancen durch die Veränderung die eine Krise mit sich bringt. Unsere langjährige Erfahrung und natürlich auch die seit Jahren kontinuierliche Ausrichtung unseres Angebots auf Digitalisierung und Cloud Computing halfen uns in den letzten Monaten, die positiven Seiten der Krise zu nutzen.

CW: Wie vermitteln Sie Ihrem Team Zuversicht?

Meier: Wie einleitend beschrieben, können Krisen Angst und Unsicherheiten auslösen. Da sind eine transparente Kommunikation und Verständnis gefragt. Wir sitzen alle im gleichen Boot und gerade in unsicheren Zeiten sind Vertrauen und auch Individualismus jedes einzelnen bei uns sehr hoch geschrieben. Unser Unternehmen und speziell das Management beobachtet die laufenden Entwicklungen sehr nah und informiert laufend intern direkt alle Mitarbeitenden. Durch unsere Strategie und Vision, die wir gemeinsam als Team formen und entwickeln schauen wir als Unternehmen mit Zuversicht in die Zukunft.

«Not macht erfinderisch und genau dieser Innovationsgeist, den die Schweizer Wirtschaft immer wieder unter Beweis gestellt hat, wird auch jetzt die treibende Kraft sein»

Florian Meier, CEO, MTF Swiss Cloud

CW: Wie stärken Sie in Krisenzeiten den Draht zum Kunden?

Meier: Enger persönlicher Kundenkontakt ist seit langer Zeit eine Basis für unseren Erfolg, dies haben wir in der Krise nicht verändert, auch wenn die Meetings natürlich nicht mehr persönlich 1:1 sondern via Teams oder Zoom stattgefunden haben. Viele unserer Kunden arbeiten bereits über unseren Modern Workplace und waren dadurch bereits gut für die Krise und zum Beispiel Homeoffice gerüstet, andere haben wir in dieser Zeit via Videochat persönlich beraten und auf dem Weg in die Digitalisierung unterstützt.

CW: Wie kann die Schweizer ICT-Wirtschaft gestärkt aus der Krise hervorgehen?

Meier: Die Wirtschaft in der Schweiz bewies sich in Krisenzeiten immer wieder als sehr widerstandsfähig. Not macht erfinderisch und genau dieser Innovationsgeist, den die Schweizer Wirtschaft immer wieder unter Beweis gestellt hat, wird auch jetzt die treibende Kraft sein.

CW: Wo wird die Schweizer ICT-Branche in einem Jahr stehen?

Meier: Die Auswirkungen werden immer noch zu spüren sein. In gewissen Bereichen im negativen – in anderen Bereichen im positiven Sinn. ICT-Anbieter mit einem differenzierten Portfolio werden im Endeffekt gestärkt aus der Krise hervorgehen und Managed Cloud Services in jeglichen Kundensegmenten etabliert sein.

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