Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Disney und OpenAI verkünden Lizenzvereinbarung

Der KI-Entwickler OpenAI und der US-Unterhaltungskonzern Disney haben den Abschluss einer Lizenzvereinbarung verkündet. Sie soll Nutzerinnen und Nutzern ermöglichen, für KI-Videos Charaktere aus dem Disney-Kosmos zu nutzen.
© (Quelle: OpenAI)

Wie OpenAI und der Medienriese mitteilten, erlaubt die auf drei Jahre angelegte Vereinbarung den Zugriff auf 200 Figuren aus Disney-, Marvel- und Pixar-Filmen sowie der «Star Wars»-Reihe.

Diese Figuren sollen dann von OpenAI-Nutzern verwendet werden dürfen, um mit ihnen KI-generierte Inhalte zu erstellen. Die Vereinbarung beider Unternehmen umfasst demnach auch eine Investition in Höhe von einer Milliarde Dollar durch Disney in OpenAI sowie die Option zum Kauf weiterer Anteile.

Die Partnerschaft markiert einen möglichen Wendepunkt im Verhältnis zwischen den Anbietern Künstlicher Intelligenz und grossen Medienunternehmen, das bislang häufig in Rechtsstreitigkeiten gipfelte. So hatten Disney und andere Schwergewichte der Kreativbranche KI-Unternehmen wie OpenAI, Perplexity und Anthropic in der Vergangenheit unter anderem vorgeworfen, Inhalte unberechtigterweise für das Training ihrer Technologie zu verwenden.

Zugleich war OpenAI zuletzt zunehmend mit Fragen zur Tragfähigkeit seines bisherigen Geschäftsmodells konfrontiert worden, da die Kosten schneller steigen als die Einnahmen, obwohl weltweit fast eine Milliarde Menschen die Dienste des ChatGPT-Entwicklers nutzen, der auch den Videogenerator Sora anbietet.

Von Micky Maus bis Darth Vader

Zu den Figuren, die von der Lizenzvereinbarung umfasst sind, sollen nun unter anderem Disney-Charaktere wie Micky Maus, aber auch Marvel-Helden wie Iron Man oder «Star Wars»-Ikonen wie Darth Vader und Yoda gehören.

Disney-Chef Robert Iger erklärte, dass die rasante Entwicklung Künstlicher Intelligenz ein «wichtiger Moment für unsere Branche» sei. Die Zusammenarbeit mit OpenAI solle nun «die Reichweite unseres Storytellings auf durchdachte und verantwortungsvolle Weise erweitern». OpenAI-Chef Sam Altman teilte mit, die Vereinbarung zeige, «wie KI-Unternehmen und kreative Führungskräfte verantwortungsbewusst zusammenarbeiten können».

Künstliche Intelligenz (KI)
Anzeige

Neueste Beiträge

Mehr Besucher und Aussteller: Positive Bilanz der IFA
Die IFA 2026 ist vorbei und die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz: Mit 240'000 Besuchern aus 155 Ländern wurden die Zahlen des Vorjahres übertroffen und auch die mehr als 2000 Aussteller bezeichnet die Messeleitung als Rekordwert.
3 Minuten
10. Sep 2026
Brack.Alltron investiert in den Geschäftsbereich Physical AI
Brack.Alltron steigt als einer der ersten grossen Schweizer Anbieter in den Bereich Physical AI ein und möchte eine breite Produktpalette für Handels- und Geschäftskunden anbieten.
5 Minuten
10. Sep 2026
Constantin Hilt neuer Leiter Interdiscount
Coop hat entschieden, Constantin Hilt, heutiger Projektleiter Omnichannel, per 5. September 2026 zum Leiter des Fachformates Interdiscount zu befördern. Der bisherige Leiter Interdiscount, Pierre Wenger, wird die Coop-Gruppe im gegenseitigen Einvernehmen Ende September verlassen.
3 Minuten
10. Sep 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
ICT-Löhne stagnieren - Spezialisten bleiben gefragt - ICT-Salärstudie 2026
Der Schweizer ICT-Arbeitsmarkt tritt bei den Löhnen weitgehend auf der Stelle. Der Gesamtmedian steigt 2026 nur noch um 0,2 Prozent. Deutlich besser entwickeln sich die Saläre hoch spezialisierter Fachkräfte. Besonders gefragt sind Kompetenzen rund um KI, Cloud, Cybersecurity und Daten.
4 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige