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Digitale Fragmentierung kostet B2B-Unternehmen Millionen

Viele B2B-Unternehmen in Deutschland lassen durch redundante Tools bares Geld liegen – und riskieren ihre Wettbewerbsfähigkeit.
Von den 297 befragten B2B-Entscheidern aus Deutschland zahlen 90 Prozent der Go-To-Market-Teams Tools, deren Funktionen sich überschneiden.
© (Quelle: HubSpot)

Trotz wachsender Anforderungen an Effizienz, Sicherheit und Kundennähe kämpfen Go-to-Market-Teams (GTM) mit einer Vielzahl isolierter Systeme, die weder integriert sind noch gemeinsam skalieren.

Laut einer Umfrage der Software-Firma HubSpot unter 297 B2B-Entscheidern in Deutschland nutzen 47 Prozent der GTM-Teams vier bis sechs Tools gleichzeitig – 24 Prozent sogar sieben oder mehr.

Hinzu kommt: Ganze 90 Prozent zahlen dabei für Tools mit sich überschneidenden Funktionen. Über einen vollständig integrierten Tech-Stack, der eine nahtlose Zusammenarbeit ermöglicht, verfügen nur 23 Prozent. So ein Tool-Wildwuchs kostet Zeit – und Vertrauen: „Die deutsche Wirtschaft steht an einem digitalen Scheideweg: Entweder weiter in einer Flut isolierter Tools ertrinken oder durch intelligente Integration echte Wettbewerbsvorteile schaffen. Unsere Daten zeigen, dass 82 Prozent der Fachkräfte wertvolle Zeit mit automatisierbaren Aufgaben verschwenden – das ist in einem Hochlohnland wie Deutschland nicht nur ineffizient, sondern wirtschaftlich fahrlässig”, kritisiert Jens Leucke, General Manager DACH bei HubSpot.

38 Prozent der B2B-GTM-Teams verlieren wöchentlich vier oder mehr Stunden in Meetings, die durch bessere technische Integration überflüssig wären. Hinzu kommt: 77 Prozent der Befragten nutzen in Eigeninitiative KI-Tools, die nicht vom Unternehmen bereitgestellt wurden – ein Risiko für Datenschutz und Compliance, das insbesondere im deutschen Markt mit seiner hohen Sensibilität kritisch ist.

Kluft zwischen Anspruch und Umsetzung

Gleichzeitig nennen 54 Prozent der B2B-Unternehmen Datensicherheit und Compliance als oberstes Geschäftsziel für 2025 – gefolgt von gesteigerter Produktivität mit 45 Prozent. Der breite Einsatz nicht freigegebener KI-Tools offenbart nicht nur Sicherheitslücken, sondern zeigt auch: Es fehlt an eingebetteten, vertrauenswürdigen Lösungen, die Effizienz und Datenschutz vereinen.

Doch die Umsetzung scheitert oft an veralteten, nicht integrierten Tools und fragmentierten Prozessen. „Bei HubSpot entwickeln wir KI nicht nur als Feature, sondern als festen Bestandteil unserer CRM-Plattform – mit Fokus auf Transparenz, europäische Datenschutzstandards und echte Nutzerfreundlichkeit. Denn nur so entsteht Vertrauen in die Technologie”, findet Jens Leucke.

Für die Studie hat HubSpot im März 2025 1.101 Fach- und Führungskräfte aus Marketing, Vertrieb und Kundenservice in Europa befragt – darunter 297 aus Deutschland.

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