Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Digitale Fragmentierung kostet B2B-Unternehmen Millionen

Viele B2B-Unternehmen in Deutschland lassen durch redundante Tools bares Geld liegen – und riskieren ihre Wettbewerbsfähigkeit.
Von den 297 befragten B2B-Entscheidern aus Deutschland zahlen 90 Prozent der Go-To-Market-Teams Tools, deren Funktionen sich überschneiden.
© (Quelle: HubSpot)

Trotz wachsender Anforderungen an Effizienz, Sicherheit und Kundennähe kämpfen Go-to-Market-Teams (GTM) mit einer Vielzahl isolierter Systeme, die weder integriert sind noch gemeinsam skalieren.

Laut einer Umfrage der Software-Firma HubSpot unter 297 B2B-Entscheidern in Deutschland nutzen 47 Prozent der GTM-Teams vier bis sechs Tools gleichzeitig – 24 Prozent sogar sieben oder mehr.

Hinzu kommt: Ganze 90 Prozent zahlen dabei für Tools mit sich überschneidenden Funktionen. Über einen vollständig integrierten Tech-Stack, der eine nahtlose Zusammenarbeit ermöglicht, verfügen nur 23 Prozent. So ein Tool-Wildwuchs kostet Zeit – und Vertrauen: „Die deutsche Wirtschaft steht an einem digitalen Scheideweg: Entweder weiter in einer Flut isolierter Tools ertrinken oder durch intelligente Integration echte Wettbewerbsvorteile schaffen. Unsere Daten zeigen, dass 82 Prozent der Fachkräfte wertvolle Zeit mit automatisierbaren Aufgaben verschwenden – das ist in einem Hochlohnland wie Deutschland nicht nur ineffizient, sondern wirtschaftlich fahrlässig”, kritisiert Jens Leucke, General Manager DACH bei HubSpot.

38 Prozent der B2B-GTM-Teams verlieren wöchentlich vier oder mehr Stunden in Meetings, die durch bessere technische Integration überflüssig wären. Hinzu kommt: 77 Prozent der Befragten nutzen in Eigeninitiative KI-Tools, die nicht vom Unternehmen bereitgestellt wurden – ein Risiko für Datenschutz und Compliance, das insbesondere im deutschen Markt mit seiner hohen Sensibilität kritisch ist.

Kluft zwischen Anspruch und Umsetzung

Gleichzeitig nennen 54 Prozent der B2B-Unternehmen Datensicherheit und Compliance als oberstes Geschäftsziel für 2025 – gefolgt von gesteigerter Produktivität mit 45 Prozent. Der breite Einsatz nicht freigegebener KI-Tools offenbart nicht nur Sicherheitslücken, sondern zeigt auch: Es fehlt an eingebetteten, vertrauenswürdigen Lösungen, die Effizienz und Datenschutz vereinen.

Doch die Umsetzung scheitert oft an veralteten, nicht integrierten Tools und fragmentierten Prozessen. „Bei HubSpot entwickeln wir KI nicht nur als Feature, sondern als festen Bestandteil unserer CRM-Plattform – mit Fokus auf Transparenz, europäische Datenschutzstandards und echte Nutzerfreundlichkeit. Denn nur so entsteht Vertrauen in die Technologie”, findet Jens Leucke.

Für die Studie hat HubSpot im März 2025 1.101 Fach- und Führungskräfte aus Marketing, Vertrieb und Kundenservice in Europa befragt – darunter 297 aus Deutschland.

Digitalisierung
Anzeige

Neueste Beiträge

Canon stärkt länderübergreifende Führung von IPSG in Deutschland und der Schweiz
Jodok Ludwig verantwortet die Integrated Printing & Solutions Group (IPSG) in beiden Märkten und ein gemeinsames Senior Leadership Team bündelt zentrale Geschäftsbereiche.
4 Minuten
22. Okt 2026
Prüfung der Sicherheit und Nutzbarkeit von Microsoft 365
Der Bereich Digitale Transformation und IKT-Lenkung (BK-DTI) der Bundeskanzlei hat per Ende 2025 die digitale Arbeitsplattform Microsoft 365 (M365) flächendeckend in der Bundesverwaltung eingeführt.
2 Minuten
22. Okt 2026
Smarthome ganz einfach - Smarthome-Tipps
Die beiden Standards «Matter» und «Thread» sorgen dafür, dass Smarthome-Geräte herstellerunabhängig miteinander harmonieren und sich zentral über ein einziges System steuern lassen. Hier lesen Sie alles, was Sie dazu wissen müssen.
9 Minuten
22. Okt 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
«Echtzeit wird zum entscheidenden Faktor» - Digital Insights
Im Gespräch mit Computerworld erläutert Alexander Finger, weshalb moderne Datenarchitekturen heute stärker auf Echtzeitfähigkeit, Datenverantwortung und Transparenz ausgerichtet sein müssen, damit KI im Unternehmen tatsächlich produktiv eingesetzt werden kann.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige