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Adobe darf Software-Firma Semrush schlucken

Adobe darf den Suchmaschinenoptimierer Semrush übernehmen. Den geplanten Kauf hat das Bundeskartellamt im sogenannten Vorprüfverfahren fusionskontrollrechtlich freigegeben. 
adobe semrush.png
© Adobe

Der Kaufpreis liegt über 400 Mio. Euro.

«Ausreichende Ausweichalternativen»

«Da eine erhebliche Verstärkung der Marktstellungen infolge des Zusammenschlusses etwa im Bereich des sich sehr dynamisch entwickelnden Feldes der Antwortmaschinenoptimierung und des Content Managements nicht von vornherein auszuschliessen war, hat das Bundeskartellamt substanzielle Ermittlungen bei Kunden und Wettbewerbern vorgenommen», so Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts.

Im Zuge der Prüfung habe die Bonner Behörde keine ernsthaften Bedenken gegen eine Übernahme festgestellt. Vielmehr haben sich herausgestellt, dass ausreichende Ausweichalternativen bestünden und keine Marktabschottung etwa über eine Bündelung der Produkte der Unternehmen zu befürchten sei. Daher habe man das Vorhaben freigegeben.

Optimierung der Markensichtbarkeit

Adobe ist unter anderem für seine Kreativitäts- und Produktivitätsanwendungen wie die Bildbearbeitungs-Software «Photoshop» sowie seine PDF-Software bekannt ist. Auch Software für Marketing und Commerce bietet das Unternehmen an, darunter den «Adobe Experience Manager» zur Erstellung und Verwaltung von Online-Inhalten wie Texten, Bildern und Videos.

Die weniger bekannte Semrush Holdings bietet Software für Online-Sichtbarkeits-Management an, darunter Anwendungen zur Suchmaschinenoptimierung in Hinblick auf die Webpräsenz von Marken. Neu im Sortiment sind Tools zur Optimierung von Markensichtbarkeit und -images in KI-Modellen respektive in darauf aufbauenden Chatbots wie ChatGPT oder Gemini. (pressetext.om)
 

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