Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Bund benötigt laut Finanzkontrolle mehr Kompetenzen bei Digisanté

Die Pandemie hat es gezeigt: Das Gesundheitswesen braucht einen Digitalisierungsschub. Das zu diesem Zweck auf die Beine gestellte Programm Digisanté soll bis 2034 umgesetzt werden. Die Finanzkontrolle sieht Risiken wegen teilweise fehlender Kompetenzen des Bundes.
© (Quelle: BAG)

Mit rund 50 Projekten im Rahmen von Digisanté wollen Bundesrat und Parlament die Digitalisierung im Gesundheitswesen fördern. Insgesamt investiert der Bund in den kommenden zehn Jahren rund 625 Millionen Franken in Digisanté. Umgesetzt wird das komplexe Programm wie geplant seit Anfang 2025 in Schritten.

Die Arbeiten gingen in die richtige Richtung, schreibt die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) im am Montag veröffentlichten Bericht. Doch es gebe ein Risiko, dass der Bund zum Teil keine Möglichkeiten habe, einzelne Akteure zur Mitwirkung zu verpflichten.

Denn der Bund könne nur beschränkt Einfluss nehmen auf Daten und Prozesse in den Kantonen sowie bei Spitälern, Ärzten, Heimen, der Spitex, Apotheken und bei Versicherungen, gibt die EFK zu bedenken. Um Digisanté umzusetzen, müssten entsprechende Bundeskompetenzen geschaffen oder die gesteckten Ziele revidiert werden.

Das für das Projekt zuständige Departement des Innern (EDI) akzeptiert die Empfehlungen der EFK. Die Kantone und die Akteure im Gesundheitswesen ins Projekt einzubinden, sei zentral, schreibt es. Digisanté enthalte Instrumente, um Austausch und Koordination sicherzustellen.

Flankiert würden diese Instrumente durch geplante Rechtsanpassungen in der Kompetenz des Bundes. Wo dies möglich sei, solle rechtliche Klarheit geschaffen werden - doch ohne die verfassungsmässigen Zuständigkeiten im Gesundheitswesen anzupassen.

Digitalisierung EHealth Politik
Anzeige

Neueste Beiträge

Emporia wird an Xplora verkauft
Der norwegische Hersteller Xplora Technologies ist weiter in Einkaufslaune: Nach Doro wird jetzt mit Emporia noch ein Spezialist für Seniorentelefone übernommen. Die Transaktion soll im zweiten Quartal abgeschlossen werden.
3 Minuten
17. Mär 2026
Fehler von KI-Agenten sind oft nicht versichert
Branchenexperten geben zu bedenken: Die Zeit stillschweigender Übernahme der Kosten geht zu Ende.
3 Minuten
17. Mär 2026
Infinigate und Torq erweitern Partnerschaft um die DACH-Region
Die seit einem Jahr bestehende Zusammenarbeit wird auf Deutschland, Österreich und die Schweiz ausgebaut. Die agentenbasierte KI soll SOC- und Sicherheitsteams entlasten.
3 Minuten
17. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
Swiss GRC im int. Marktüberblick zu Software für Governance, Risk und Compliance - Pressemitteilung
Swiss GRC aus Luzern ist im Governance, Risk, And Compliance Platforms Landscape, Q4 2025 von Forrester Research, Inc. vertreten – als einziges Unternehmen mit Hauptsitz in der DACH-Region.
3 Minuten
20. Jan 2026
Digital Recovery: Praxisnahe Incident-Response-Strategien - Pressemitteilung
Cyberangriffe mit Verschlüsselungstrojanern setzen Unternehmen immer häufiger unter enormen Druck.
4 Minuten
20. Jan 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige