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Aveniq baut um und ab

Mit über 600 Mitarbeitenden gehört Aveniq zu den grossen IT-Dienstleistern der Schweiz. Das Unternehmen kündigte heute an, 40 Stellen abzubauen. Gründe dafür seien «organisatorische Anpassungen» durch eine neu fokussierte Marktstrategie.
Aveniq baut rund 40 Stellen ab. Auch der Standort Dübendorf (im Bild) wird vermutlich nicht verschont.
© (Quelle: Aveniq)

Die Mitteilung von Aveniq ist kurz, trocken und glatt: Man wolle sich verstärkt auf die Kernkompetenzen und Wachstumsbereiche konzentrieren, um die Kundennähe zu fördern. Das führe zu organisatorischen Anpassungen und Stellenabbau. Rund 40 Mitarbeitende, das entspricht 5.8 % der Belegschaft, seien von einer Kündigung betroffen. Darüber hinaus werde der Personalbestand über natürliche Fluktuation und Pensionierungen weiter reduziert.

Und das, obwohl Avenig in wirtschaftlich kräftigen Branchen mit hohem Digitalisierungsbedarf unterwegs ist, wie zum Beispiel Finanzdienstleister, Industrie, Versorger, öffentlichem Sektor und Bildungswesen. Ausserdem verfügt der IT-Dienstleister über eine lange Referenzliste grosser Kunden wie PAX Versicherung, Ricola, Müller Martini, Villiger Söhne, Hochschule Luzern oder das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich.

Aufträge hat es scheinbar genug, warum also der Stellenabbau und die Neuausrichtung? Offiziell heisst es seitens Aveniq lediglich: Verwaltungsrat und Geschäftsleitung sind überzeugt, dass diese Massnahme für die Effizienz, Effektivität und den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens erforderlich ist.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob und was dies mit dem überraschenden Rücktritt von Christophe Macherel als CEO von Aveniq im Dezember 2024 zu tun haben könnte. Dem sei nicht so, erklärt Sandra Epper, Mediensprecherin bei Aveniq, auf Anfrage. Die Personalie habe nichts mit der aktuellen Überarbeitung der Marktstrategie zu tun. Die Fokussierung sei nötig geworden, um die Marktbedürfnisse optimal erfüllen zu können. Aveniq konzentriert sich weiterhin auf den Betrieb der kritischen IT-Infrastrukturen der Schweiz. Weiter wird sich das Unternehmen stärker auf die Migration der lokalen Applikationen und Infrastrukturen in die Public Cloud, Security- wie auch Workplace- und SAP-Services fokussieren.

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