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Lesedauer 2 Min.

Software One will im zweiten Semester wieder wachsen

Der IT-Dienstleister Software One aus Stans NW hat in der ersten Jahreshälfte 2025 weniger eingenommen und verdient. Kombiniert mit der norwegischen Crayon soll das Unternehmen zum Wachstum zurückkehren.
© (Quelle: SoftwareOne)

Wie der Anbieter von Software- und Cloud-Lösungen am Donnerstag mitteilte, schrumpfte der Umsatz im ersten Halbjahr um 8,0 Prozent auf 487,7 Millionen Franken. Zu konstanten Wechselkursen hätte das Umsatzminus lediglich bei 4,9 Prozent gelegen.

Das Segment Software & Cloud Services (-13,9%) schnitt dabei deutlich schlechter ab als Software & Cloud Marketplace (-1,0%). Die Änderungen bei den Microsoft-Incentives (Anreizsystem) hätten sich bei den Cloud Services negativ auf die Ergebnisse in allen Regionen ausgewirkt.

Operativ lief es etwas besser. Der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) sank um 5,8 Prozent auf 114,7 Millionen Franken. Die entsprechende Marge stieg um 0,5 Prozentpunkte auf 23,5 Prozent.

Hintergrund waren laut Software One das abgeschlossene Kostensenkungsprogramm und eine strikte Kostenkontrolle. Auch die ausserordentlichen Kosten seien tiefer ausgefallen.

Wieder wachsen nach Übernahme

Just nach dem Stichtag hatte Software One den Kauf des Mitbewerbers Crayon Group aus Norwegen abgeschlossen. Daher gibt das Unternehmen eine neue Prognose für 2025 ab.

Unterstützt durch einen guten Start ins dritte Quartal rechnet Sofware One in der zweiten Jahreshälfte 2025 mit der Rückkehr zum Wachstum. Total hätten Software One und Crayon 2024 zusammen 1,58 Milliarden Franken umgesetzt. Die bereinigte EBITDA-Marge wird nun in 2025 bei über 20 Prozent erwartet.

An Dividende sollen 30 bis 50 Prozent des bereinigten Jahresgewinns ausgeschüttet werden, hiess es weiter.

Die Crayon Group hatte am Donnerstag zeitgleich mit Software One die eigenen Halbjahreszahlen vorgelegt. Bei einem Umsatzerlös von 3,61 Milliarden norwegischen Kronen (+1,7%) resultierte ein bereinigtes EBITDA von 469 Millionen Kronen (-23,7%). Das Ergebnis von Crayon lag laut Software One hinter den Erwartungen zurück.

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