Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Oracle-Gründer Ellison überholt Musk in Milliardär-Liste

Nach einem Kurssprung bei der Aktie des Software-Konzerns Oracle hat der 81-jährige Gründer Larry Ellison in der Liste der reichsten Menschen der Welt des Finanzdienstes Bloomberg Tech-Milliardär Elon Musk überholt.
© (Quelle: Oracle)

Ellisons Vermögen wuchs nach Bloomberg-Berechnungen durch den Schub zum US-Handelsbeginn am Mittwoch um rund 100 Milliarden Dollar - der bisher grösste Anstieg binnen eines Tages.

In der Rangliste des Finanzdienstes komme Ellison danach auf ein geschätztes Vermögen von 393 Milliarden Dollar und Musk auf 385 Milliarden Dollar, hiess es.

Beim Magazin «Forbes», das Musks Vermögen mit aktuell gut 463 Milliarden Dollar deutlich höher einschätzt, blieb der Tesla-Chef hingegen weiter auf Platz eins. Wie viel Ellison auf die Geldwaage bringt, ist einfacher zu berechnen: Sein Vermögen besteht hauptsächlich aus dem Anteil von gut 40 Prozent an Oracle. Bei Musk ist es zwar grösstenteils die Tesla-Beteiligung - aber bei ihm müssen auch Anteile an nicht börsennotierten Unternehmen wie der Raumfahrtfirma SpaceX oder seiner KI-Schmiede xAI mitberechnet werden.

Oracle wächst rasant im Cloud-Geschäft

Die Oracle-Aktie stieg im frühen US-Handel zeitweise um 40 Prozent. Der Tech-Konzern hatte die Anleger mit der Prognose für die Entwicklung seines Cloud-Geschäfts begeistert. Im vergangenen Quartal wuchsen die Erlöse bei Cloud-Infrastruktur im Jahresvergleich um 55 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar.

Oracle sagte aber für das laufende Geschäftsjahr ein Plus von 77 Prozent auf 18 Milliarden Dollar voraus. Und für das Geschäftsjahr, das Ende Mai 2030 auslaufen wird, peilt der Konzern Cloud-Umsätze von 144 Milliarden Dollar an.

Oracle wittert ein grosses Geschäft bei Rechenzentren für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz. Der Konzern will in Zukunft in grossem Stil den ChatGPT-Entwickler OpenAI mit Rechenleistung aus der Cloud versorgen. Zu aktuellen Kunden gehören bereits Tiktok und der Chipkonzern Nvidia.

Unternehmensnachrichten
Anzeige

Neueste Beiträge

«Sicherheit schafft Vertrauen auf digitalen Marktplätzen» - Mostafa Hassanin, SMG Swiss Marketplace Group
Millionen von Menschen in der Schweiz nutzen Online-Marktplätze wie Ricardo, tutti.ch, Homegate, ImmoScout24 oder AutoScout24. Mostafa Hassanin verantwortet als Group CISO/CSO der SMG Swiss Marketplace Group die Cybersicherheitsstrategie hinter diesen Plattformen. Dabei zeigt sich: KI wird dort eingesetzt, wo sie Risiken schneller erkennbar macht und den Schutz der Nutzer:innen konkret stärkt.
6 Minuten
«Wir sind ein internationaler Anbieter mit einer lokalen Seele»
Der Schweizer Markt für IT-Dienstleistungen gilt als anspruchsvoll und stark umkämpft. Dennoch sieht die Var Group erhebliches Wachstumspotenzial. Im Interview erklären Massimo Fumagalli und Sladjana Timotijevic, weshalb sie auf lokale Verankerung statt auf reine Grösse setzen und welche Rolle weitere Akquisitionen bei der Expansion in der Schweiz spielen sollen.
5 Minuten
Emporia bringt das Smart.8 mit Display-Garantie
Mit dem Smart.8 bringt Emporia ein Smartphone für die ältere Generation, bei dem ein Schwerpunkt auf dem Schutz des Gehäuses und des Displays liegt, für das es auch eine besondere Garantie gibt.
3 Minuten
23. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
«KI wird ein Treiber für Wachstum» - Interview Corinna Schumacher, ServiceNow
KI-Agenten übernehmen immer mehr Routineaufgaben. ServiceNow sieht darin keine Bedrohung für Mitarbeitende, sondern eine neue Arbeitsteilung, erklärt Corinna Schumacher im Interview.
7 Minuten
Digital Business im Fokus: Wohin geht die Reise? - Computerworld Ausgabe 2/2026
Autonomie und Souveränität werden inzwischen als Schlagworte mindestens ebenso häufig verwendet wie Künstliche Intelligenz und Datenschutz. Automatisierung und die Transformation zu einer hohen Dichte an KI-Agenten in Unternehmen werden die Zukunft des Digital Business prägen. Daraus entsteht ein Mix, der spannender und komplexer nicht sein könnte. Die Digitalisierung hat Dimensionen erreicht, die sich - Ironie des Wandels - fast nur noch mit KI bewältigen lassen. Höchste Zeit also für einen Überblick. 
2 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige