Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Italiens Datenschutzbehörde sperrt DeepSeek

Die italienische Datenschutzbehörde hat mit sofortiger Wirkung die Sperrung des Zugangs zur neuen Künstlichen Intelligenz des chinesischen Start-ups DeepSeek angeordnet. Die Massnahme werde zum Schutz der Daten italienischer Nutzer erlassen.
© (Quelle: Deepseek)

Dies teilte die Behörde am Donnerstag mit. Bereits seit Mittwoch können italienische Smartphone-Nutzer die App von DeepSeek nicht mehr herunterladen. In den App Stores des iPhone-Anbieters Apple und von Google werden Hinweise eingeblendet, welche die Nutzer informieren, dass DeepSeek nicht zugänglich sei. Entgegen den Feststellungen der Behörde erklärt DeepSeek, dass das Unternehmen nicht in Italien tätig sei und dass daher die europäischen Rechtsvorschriften nicht anwendbar seien, berichtet die Datenschutzbehörde, die auch eine Untersuchung eingeleitet hat.

Italiens Datenschutzbehörde ist einer der aktivsten Wächter in Europa, was den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) betrifft. Im Jahr 2023 hatte sie kurzzeitig die Nutzung des von Microsoft unterstützten ChatGPT in Italien wegen mutmasslicher Verstösse gegen die EU-Datenschutzvorschriften untersagt.

DeepSeek wurde 2023 vom Hedgefonds-Manager Liang Wenfeng gegründet. Die KI-Anwendung setzt auf Open-Source-Modelle, die Daten werden auf Servern in der Ein-Parteien-Diktatur China gespeichert. Der chinesischen Regierung nicht genehme Informationen, etwa zum Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 mit zig Toten, werden vom Chatbot unterschlagen.

Künstliche Intelligenz (KI) Datenschutz
Anzeige

Neueste Beiträge

Stand der IKT-Vorhaben im VBS
Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 11. Februar 2026 über den Stand der wichtigsten IKT-Vorhaben im VBS informiert. Dabei nahm er Kenntnis von der Umsetzung und der Wirksamkeit der ergriffenen Steuerungs- und Aufsichtsmassnahmen.
2 Minuten
12. Feb 2026
Deutschland startet Umsetzung des AI Acts - KI-Regulierung
Mit einem Durchführungsgesetz legt die Bundesregierung fest, welche Behörden künftig KI-Systeme überwachen. Wirtschaftsverbände begrüssen den Schritt, warnen aber vor zusätzlicher Bürokratie und möglichen Innovationshemmnissen.
4 Minuten
13. Feb 2026
Leiter Informatikdienste verlässt Stadtverwaltung Winterthur
Christian Manser, Leiter der Informatikdienste der Stadt Winterthur, verlässt die Stadtverwaltung per Ende Juni 2026 auf eigenen Wunsch. Er geht in die Privatwirtschaft.
2 Minuten
13. Feb 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Schweizer Top-CIOs: Stefan Pleisch, Zurich Schweiz - Vorgestellt
Die CIOs der grössten Schweizer Firmen stellen sich vor und berichten von anstehenden Projekten sowie aktuellen Herausforderungen.
2 Minuten
Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
Suchen und finden - das Leitmotiv der ICT Networkingparty 2026
Am 22. Januar 2026 versammelte sich die Schweizer ICT-Szene zum traditionellen Jahresauftakt im Bern­er Kursaal: die ICT Networking Party. Unter dem Motto «Wer sucht, der findet» stand das Programm ganz im Zeichen der Suche – nach Bedeutung, Orientierungswissen und überraschenden Einsichten.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige