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Carsharing-Elektroautos können gemäss Studie Stromnetz entlasten

Elektroautos sind nicht nur Fahrzeuge, sondern können auch als mobile Stromspeicher dienen, wie ein Forschungsprojekt der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und der Ostschweizer Fachhochschule (OST) zeigt.
© (Quelle: Shutterstock/aanbetta)

In mehreren Feldversuchen untersuchten die Hochschulen gemäss einer Mitteilung vom Donnerstag, wie Carsharing-Flotten Strom ins Netz zurückspeisen und so zur Netzstabilisierung beitragen können.

Dazu haben sie Mobility-Fahrzeuge so gesteuert, dass diese ihre Ladevorgänge verschoben oder zu bestimmten Zeiten Strom ins lokale Verteilnetz zurückgaben. In etwas mehr als der Hälfte der Fälle gemäss Mitteilung in bis zu 60 Prozent - konnten dabei  Netzbelastungen erfolgreich reduziert werden.

Pro Fahrzeug standen im Mittel jeweils rund 9 bis 12 Kilowattstunden nutzbare Flexibilität zur Verfügung, wie die Forschenden in ihrer Mitteilung schreiben. Im Einzelfall ist dies zwar nicht sonderlich viel - doch bei mehreren Fahrzeugen handelt es sich in der Summe doch um eine Menge, um «relevante Netzlasten zu puffern oder Solarstrom sinnvoll zwischenzuspeichern».

Die Forschenden sehen deshalb in Carsharing-Flotten einen Baustein zur Stabilisierung des Stromnetzes und zur besseren Nutzung von erneuerbarer Energie. «Besonders in Zeiten hoher Nachfrage oder hohen Photovoltaik-Überschüssen erweist sich die flexible Steuerung als wertvoller Hebel.»

Die Untersuchung der FHNW und OST erfolgte gemeinsam mit den Energieversorgern AEM, EWZ und Primeo Energie sowie der Mobility-Genossenschaft.

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