Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Bosch erwartet leichtes Wachstum

Trotz der Krise in der Automobilindustrie rechnet Bosch in seinem Zulieferbereich im laufenden Jahr wieder mit einem leichten Wachstum. Das Umsatz-Plus beläuft sich voraussichtlich auf knapp zwei Prozent, wie das Unternehmen auf der IAA Mobility in München mitteilte.
© (Quelle: FotograFFF/shutterstock.com)

Man wachse trotz einer weltweit stagnierenden Fahrzeugproduktion, schwacher Nachfrage sowie Verzögerungen bei Elektromobilität und automatisiertem Fahren.

Im vergangenen Jahr war der Umsatz der Zuliefersparte um 0,7 Prozent auf 55,8 Milliarden Euro gesunken. Der grösste Bosch-Geschäftsbereich macht mehr als 60 Prozent des Gesamtumsatzes von gut 90 Milliarden Euro aus.

Bosch-Chef: Müssen weiter Kosten reduzieren

Neben klassischen Produkten wie Antriebe, Sicherheitssysteme, Lenk- und Bremssysteme sowie Sensoren versorgt Bosch die Autohersteller auch mit Hochleistungsrechnern und Software. Man liefere die Hardware, die auf die Software zugeschnitten sei - und habe damit ein Alleinstellungsmerkmal. «Bosch kann beides: Software und Hardware», sagte Bosch-Chef Stefan Hartung. «Ohne anspruchsvolle Hardware bewegt sich selbst das klügste Auto keinen einzigen Millimeter».

Der Wandel hin zur softwaregetriebenen Mobilität werden den Druck auf die Margen aber wohl noch weiter erhöhen. Daher müsse man die Kosten weiter in allen Bereichen reduzieren.

Sparprogramme ausgelegt

Dem weltgrössten Autozulieferer aus Gerlingen bei Stuttgart machte die Krise zuletzt schwer zu schaffen. In vielen Bereichen ist der Konzern nach eigenen Angaben nur noch teilweise wettbewerbsfähig. Und auch in den anderen Geschäftsbereichen, die unter anderem Heizungen, Haushaltsgeräte und Elektrowerkzeuge anbieten, läuft es nicht rund.

Deshalb gibt es bei Bosch seit Ende 2023 eine ganze Reihe von Sparprogrammen. Tausende Jobs sollen in den kommenden Jahren weltweit wegfallen - viele davon im Zulieferbereich in Deutschland.

Unternehmensnachrichten
Anzeige

Neueste Beiträge

Constantin Hilt neuer Leiter Interdiscount
Coop hat entschieden, Constantin Hilt, heutiger Projektleiter Omnichannel, per 5. September 2026 zum Leiter des Fachformates Interdiscount zu befördern. Der bisherige Leiter Interdiscount, Pierre Wenger, wird die Coop-Gruppe im gegenseitigen Einvernehmen Ende September verlassen.
3 Minuten
10. Sep 2026
Brack.Alltron investiert in den Geschäftsbereich Physical AI
Brack.Alltron steigt als einer der ersten grossen Schweizer Anbieter in den Bereich Physical AI ein und möchte eine breite Produktpalette für Handels- und Geschäftskunden anbieten.
5 Minuten
10. Sep 2026
Mehr Besucher und Aussteller: Positive Bilanz der IFA
Die IFA 2026 ist vorbei und die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz: Mit 240'000 Besuchern aus 155 Ländern wurden die Zahlen des Vorjahres übertroffen und auch die mehr als 2000 Aussteller bezeichnet die Messeleitung als Rekordwert.
3 Minuten
10. Sep 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
ICT-Löhne stagnieren - Spezialisten bleiben gefragt - ICT-Salärstudie 2026
Der Schweizer ICT-Arbeitsmarkt tritt bei den Löhnen weitgehend auf der Stelle. Der Gesamtmedian steigt 2026 nur noch um 0,2 Prozent. Deutlich besser entwickeln sich die Saläre hoch spezialisierter Fachkräfte. Besonders gefragt sind Kompetenzen rund um KI, Cloud, Cybersecurity und Daten.
4 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige