Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

ABB will profitabler werden und aktiver Zukaufen

Der Technologiekonzern ABB schraubt seine Ambitionen hinsichtlich der Rentabilität nach oben. Die Wachstumsziele bleiben unverändert, allerdings sollen die Anstrengungen für Zukäufe künftig verstärkt werden.
© (Quelle: ABB)

Für die operative Gewinnmarge (EBITA) wird neu ein Wert zwischen 18 und 22 Prozent angestrebt, wie das Unternehmen am Dienstag anlässlich eines Kapitalmarkttages mitteilte. Davor galt eine Vorgabe von 16 bis 19 Prozent. Diese wurde noch von Björn Rosengren formuliert, dem Vorgänger des seit August 2024 amtierenden CEO Morten Wierod.

Nachdem für das laufende Geschäftsjahr eine EBITA-Marge am oberen Ende der Zielspanne von 16 bis 19 Prozent vorhergesagt wurde - was bereits 2024 erreicht wurde - kommt die Erhöhung der Messlatte nicht überraschend. Zumal Wierod schon erklärt hate, dass er eine Marge von über 19 Prozent «für möglich» halte. Auch in Analystenkreisen wurde eine Erhöhung des Margenziels prognostiziert.

M&A-Aktivitäten sollen verstärkt werden

Unverändert bleibt die Zielsetzung für den Umsatz. ABB will organisch um 5 bis 7 Prozent wachsen. Ebenso sollen weiterhin Zukäufe das Umsatzwachstum zusätzlich um 1 bis 2 Prozent ergänzen. Beide Zielwerte gelten im Durchschnitt über den Konjunkturzyklus.

Ergänzende Akquisitionen sollen neu aber fester Bestandteil der Performance-Kultur von ABB werden, also Teil des sogenannten «ABB Way». Der Fokus liege dabei auf regelmässigen kleineren und mittelgrossen Übernahmen, grössere Transaktionen sollen indes zum «normalen Deal Flow» hinzukommen.

Aktienrückkäufe nur vierte Priorität

In diesem Zusammenhang bestätigt ABB auch die bisherige Politik, wie das verfügbare Geld eingesetzt werden soll. Die Mittel sollen in erster Linie für organisches Wachstum genutzt werden.

Zweite Priorität hat eine steigende und nachhaltige Dividende, Akquisitionen folgen an dritter Stelle. Sollten dann noch Mittel übrig bleiben, können diese allenfalls für Aktienrückkäufe verwendet werden.

Dazu gehört auch die Ambition, 4,5 bis 5 Prozent des Umsatzes für Forschung & Entwicklung auszugeben

Unternehmensnachrichten
Anzeige

Neueste Beiträge

Word: mehr als zwei Bedingungen beim Seriendruck - Tipps & Tricks
Beim Serienbrief in Word lassen sich standardmässig nur zwei Bedingungen eingeben. Wie können Sie aber z.B. die Anrede nicht nur für «Herr» und «Frau», sondern auch für «Firma» oder eine neutrale Variante angeben?
4 Minuten
Smarthome ganz einfach - Smarthome-Tipps
Die beiden Standards «Matter» und «Thread» sorgen dafür, dass Smarthome-Geräte herstellerunabhängig miteinander harmonieren und sich zentral über ein einziges System steuern lassen. Hier lesen Sie alles, was Sie dazu wissen müssen.
9 Minuten
22. Okt 2026
Prüfung der Sicherheit und Nutzbarkeit von Microsoft 365
Der Bereich Digitale Transformation und IKT-Lenkung (BK-DTI) der Bundeskanzlei hat per Ende 2025 die digitale Arbeitsplattform Microsoft 365 (M365) flächendeckend in der Bundesverwaltung eingeführt.
2 Minuten
22. Okt 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
«Echtzeit wird zum entscheidenden Faktor» - Digital Insights
Im Gespräch mit Computerworld erläutert Alexander Finger, weshalb moderne Datenarchitekturen heute stärker auf Echtzeitfähigkeit, Datenverantwortung und Transparenz ausgerichtet sein müssen, damit KI im Unternehmen tatsächlich produktiv eingesetzt werden kann.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige