Plant Google hier den Sharepoint-Killer?

Google plant einen grösseren Umbaus des hauseigenen Webseiten-Diensts Sites. Zusammen mit einem weiteren Werkzeug will der Suchriese offensichtlich Sharepoint-Kunden anlocken.

» Von Jens Stark , 15.06.2016 14:40.

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Google geht zunehmend auf Fischfang bei Unternehmenskunden. Dieser Tage hat der Suchmaschinist gleich zwei Werkzeuge gezeigt, mit denen man künftig mit Microsofts Sharepoint konkurrieren will.

Am deutlichsten wird dies beim Umbau von Google Sites. Das Werkzeug zur Erstellung von Intranets und Webdiensten wird von Grund auf erneuert. In Zukunft soll es möglich sein, temporäre Projektseiten und permanente Intranet-Seiten zu erstellen, und zwar ohne dafür eine Zeile Code schreiben zu müssen. Diese sollen sich vielmehr per Drag-and-Drop zusammenstellen lassen.

Zudem setzt das neue Google Sites stark auf Zusammenarbeit. Mehrere Anwender sollen so gemeinsam und gleichzeitig an Projekten arbeiten können, ähnlich also wie schon heute in Google Drive. Daneben verspricht der Internetriese, dass es einfacher sein soll, weitere Cloud-Dienste von Google zu integrieren.

Das zweite Werkzeug nennt sich Springboard, eine Art Übersuchfunktion, die Daten von allen Google-Diensten sammelt und zusammenträgt. So soll es möglich sein, über ein einziges Suchfeld Dokumente in Drive, Einträge im Kalender und Schreiben in Gmail aufzuspüren. Das Werkzeug soll somit, wie der Name es andeutet, zum Sprungbrett in den Arbeitsalltag werden. Springboard soll sowohl als Web-Applikation als auch als App für Android und iOS zur Verfügung gestellt werden.

Sowohl Springboard als auch das neue Google Sites befinden sich in der Beta-Testphase.

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