IBM lagert Entwicklung von Notes aus

Die Collaboration-Anwendungen Domino, Notes, Sametime und Verse bekommen eine neue Heimat. IBM lagert die Entwicklung an HCL aus. Neue Versionen sind für nächstes Jahr angekündigt.

» Von Mark Schröder , 26.10.2017 16:57.

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IBM lagert die Entwicklung seiner Collaboration-Lösungen Domino, Notes, Sametime und Verse an das indische Unternehmen HCL Technologies aus. Dafür gehen die Konzerne eine strategische Partnerschaft ein, so IBMs General Manager Collaboration Solutions Inhi Cho Suh in einem Blogpost. Sie schreibt von einer «Investition in eine langfristige Roadmap für die Domino-Produktfamilie». 

Die Kooperation soll bereits im nächsten Jahr erste Ergebnisse liefern: Dann wollen HCL und IBM die Version 10 der IBM-Lösungen liefern. Die Domino-Anwendungen verharren seit Jahren bei Release 9.0.X. Sie werden jedoch mit «Feature Packs», unterdessen neun an der Zahl, regelmässig mit um Funktionen bereichert und mit Sicherheitsupdates versorgt. Als Begründung hiess es bis anhin, IBM habe das «Versionskonzept umgestellt». Mit Einführung der Cloud-Software und regelmässigen Aktualisierungen sind grosse Updates je länger, je weniger gängig. Die Praxis hatte unter Schweizer Notes-Usern für Verunsicherung gesorgt.

Nun bahnt sich doch ein Major Release für Notes & Co. an. Für die Weiterentwicklung wollen IBM und HCL mit Kunden sowie Partnern ins Gespräch kommen. Dafür sollen an «Domino 2025 Jams» an ausgewählten Orten weltweit Diskussionsrunden, Webinars und Workshops veranstaltet werden. Interessierte können sich in eine Mailing-Liste eintragen.

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