Tipps für Paranoide (Teil 1): Im Web unterwegs

Internet-Konzerne und Geheimdienste wollen die totale Überwachung. Doch es gibt ein paar Tricks, wie man seinen Daten-Fussabdruck im WWW verkleinern kann.

» Von Jens Stark , 18.03.2014 11:59.

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Alle wollen unsere Daten: Marketing-Abteilungen von Firmen, die Regierung und erst recht Daten-Kraken wie Google und Facebook. Ob der weltweiten und omnipräsenten Sammelwut könnte dem einen oder anderen Infonauten in den Sinn kommen, die Flinte ins Korn zu werfen, frei nach dem Motto: Datenschutzmassnahmen nützen ob der erdrückenden Sammelwut der Gegenseite eh nichts.

Doch noch kann man sich wehren: Computerworld hat ein paar Tricks und Hinweise gesammelt, wie man sich einen gewissen Schutz der Privatsphäre bewahren kann, ohne zum Totalverweigerer zu werden und den Stecker (oder die WLAN-Verbindung) zum Netz der Netze gleich ganz zu kappen.

Tipp 1: Vorbereitung: Wissen ist Macht

Ein erster Schritt zur Vermeidung von unnötigen Datenspuren im Web ist sicherlich, sich selbst vor Augen zu führen, wer einem wann und in welchem Umfang schnüffelnd auf den Surf-Fersen ist. Hierzu dienen beispielsweise Tools wie «Disconnect» und «Lightbeam» von Mozilla. Diese Werkzeuge zeigen grafisch auf, wer einem folgt, wenn man gewisse Webseiten besucht. Daneben sollte man sich überlegen, wie schützenswert der eigene digitale Fussabdruck wirklich ist. Wird diese Frage mit «hoch» beantwortet, ist mit einigem Aufwand zu rechnen, um die Datenhungrigen auf Distanz zu halten. Ist man richtig paranoid, sollte man nur noch via dem Anonymisierdienst Tor, respektive via VPN (Virtuelles privates Netz) im Internet unterwegs sein (vgl. hierzu unsere Tipps 9 und 10).

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