Windows 8: So funktioniert die File History

Mit der sogenannten «File History»-Funktion von Windows 8 will Microsoft die Datensicherung diesmal deutlich einfacher gestalten. Wir verraten Ihnen, was dahinter steckt.

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» Von idg , 01.11.2012 16:02.

Die neue Sicherungskomponente kommt auf deutschem Windows 8 etwas holprig an: «Dateiversionsverlauf» klingt längst nicht so gut wie «File History». Technisch bietet das Ding grandiose Vorzüge ebenso wie irritierende Stolperfallen.

Unter Windows 8 hat Microsoft frühere Ansätze der Datensicherung wieder über Bord geworfen und schlägt mit File History ein ganz neues Kapitel auf. Angeblich haben die Windows-Benutzer die Schattenkopien («Vorherige Versionen» unter Windows 7) nicht verstanden und um die Funktion «Sichern und Wiederherstellen» einen grossen Bogen gemacht. Der Dateiversionsverlauf scheint erst mal deutlich einfacher, hat aber auch seine Tücken.

Einschalten und Einstellen in der Systemsteuerung

Die neue Funktion erscheint als «Dateiversionsverlauf» in der Systemsteuerung. Zunächst ist es notwendig, einen externen Datenträger zu bestimmen («Laufwerk auswählen»). Das Systemlaufwerk oder eine Partition auf dem Systemlaufwerk wird nicht angeboten. Sie bekommen nur zusätzliche interne Festplatten oder externe USB-Festplatten angezeigt, Netzwerkfreigaben können Sie manuell ansteuern («Netzwerkadresse hinzufügen»). Nachdem das Sicherungsgerät bestimmt ist, klicken Sie im Hauptdialog einfach auf «Einschalten», und schon läuft die Sicherung mit den Standardeinstellungen.

Die Standards lassen sich unter «Erweiterte Einstellungen» individuell verfeinern: Auf einem Home-PC kann ein Sicherungsintervall von drei oder sechs Stunden reichen (Standard ist stündlich). Auch bei der «Aufbewahrung gespeicherter Versionen» sollten einige Monate reichen (Standard ist «Für immer»).

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Welche Daten werden wann, wo und wie gesichert?

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