Flame-Trojaner älter als geglaubt

Virenjäger des deutschen Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), der Fernmeldeunion ITU und den beiten IT-Sicherheitsfirmen Kaspersky Lab und Symantec haben den Trojaner Flame genauer analysiert. Der Stuxnet-Verwandte treibt demnach schon länger als gedacht sein Unwesen.

Haupsächlich Rechner im Iran und Sudan wurden von Flame und seinen Verwandten angegriffen

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» Von Jens Stark , 18.09.2012 10:28.

Demnach ist der Schädling, dessen Entwicklung vermutlich von Staaten gesponsert ist, bereits seit 2006 im Umlauf.

Die Virenjäger haben zudem eine Reihe von Kontroll- und Kommandoserver ausgemacht, die den Computerspion Flame gesteuert haben.  Die Zentralen, getarnt als CMS-Server (Content Management System), horchten sodann mit Hilfe von Flame die Zielrechner ab.

Weitere Schädlinge

Doch damit nicht genug: Die Sicherheitsexperten entdeckten darüber hinaus mindestens drei neue Varianten von Flame, von denen sogar eine noch im Netz ihr Unwesen treibt.

Den kompletten Untersuchungsbericht über Flame hat Kaspersky hier online veröffentlicht.

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