Cyber-Abwehr: Parlament gegen Bundesrat

» Von Jens Stark, SDA , 01.11.2017 06:12.

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Bundesrat dagegen

Der Bundesrat beantragt dem Parlament, beide Motionen abzulehnen. Er will zwar den Schutz gegen Cyber-Angriffe ausbauen, hält ein Kompetenzzentrum aber nicht für nötig. So schlecht sei die Cybersicherheit des Bundes nicht - auch im internationalen Vergleich, stellte Finanzminister Ueli Maurer im Ständerat fest. Der Bund wehre heute täglich erfolgreich Cyberangriffe ab.

Mit Blick auf Dittlis Motion erinnerte der Bundesrat an den Aktionsplan Cyber Defence. Dessen Umsetzung erfülle die Forderungen der Motion zum grössten Teil, insbesondere in Bezug auf die ständige Verfügbarkeit, die Stärke der Truppen und den Einbezug der Miliz. Der Aktionsplan soll bis Ende 2020 umgesetzt sein.

IoT-Gefahren analysieren

Doch die SiK des Nationalrats fordert nicht nur mehr Abwehr, sie hat  auch die Verwaltung beauftragt, bis zur nächsten Sitzung die Möglichkeiten zu prüfen, wie im rasant wachsenden Bereich der ans Internet angebundenen Geräte (Stichwort: Internet of Things, IoT) die Sicherheit dieser Geräte erhöht und ihr Missbrauch für Cyberkriminalität erschwert werden kann. Im Fokus soll dabei der Bereich der kritischen Infrastrukturen stehen. Beurteilt soll somit werden, wie sehr Atomkraftwerke, Spitäler und Kraftwerke durch manipulierte IoT-Devices angegriffen werden können.

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