IBM schmiedet Pläne für Notes und Verse

An der Hausmesse «ConnectEd» sagt IBM der E-Mail einmal mehr den Kampf an. Die Software Verse soll die Interaktions- und Kommunikationsplattform der Zukunft sein.

» Von Mark Schröder , 29.01.2015 14:14.

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IBMs Lotus Notes feierte jüngst seinen 25. Geburtstag. Nach einem Vierteljahrhundert will der Hersteller nun das Messaging modernisieren. Dafür lancierte Big Blue im November letzten Jahres die Kommunikationsplattform Verse. Die Software soll herkömmliche E-Mails mit Daten von anderen Social-Tools wie IBM Connections zusammenbringen und dem User bei der täglichen Organisation seiner Nachrichten sowie Termine helfen.

Schon anlässlich der Lancierung von Verse hatte sich IBM-Manager Ed Brill im Gespräch mit Computerworld dazu bekannt, dass weiterhin auch eine Ausgabe von Notes geben werde. Über Pläne zu einem allfälligen Release 10 von Notes wollte sich Brill auf Nachfrage damals nicht äussern.

Partner bringen E-Mails in die Cloud

An der Hausmesse «ConnectEd» in Orlando weist IBM jetzt den Weg für Notes-User: Die lokalen Mailboxen sollen in die Cloud migriert werden. Dafür haben aktuell 68 Partner das Zertifikatsprogramm «Mail Onboarding» absolviert. Einer der zertifizierten Anbieter mit Schweizer Wurzeln ist IBM-Partner WebGate.

Vorläufiges Ziel der Mail-Migration ist IBM Connections Cloud und noch nicht Verse. Connections Cloud wird allerdings als Backend für Verse fungieren können, hatte IBM-Manager Brill schon erklärt. Über Schnittstellen zu anderen Datenlieferanten (wie Microsoft Exchange oder SAP-ERP) werde die Nachfrage des Marktes entscheiden, hatte er ergänzt.

Der Produktivbetrieb von Verse blieb auch an der «ConnectEd» noch Zukunftsmusik. Bis in den Frühling ziehen sich voraussichtlich noch die Entwicklungsarbeiten hin. Zuletzt hatte IBM via Twitter bekannt gegeben, dass Verse mittlerweile 60'000 registrierte Beta-Tester hat.

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