Daten sind das neue Gold

Die Digitalisierung schreitet voran. Viele Schweizer Unternehmen digitalisieren allerdings, ohne zu transformieren. Das bedarf einer Veränderung der Unternehmenskultur. Und: Unternehmen müssen ihr Alleinstellungsmerkmal, ihre Nische finden.

» Von Susann Klossek , 19.06.2017 12:18.

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Die Digitalisierung geht in die nächste Runde. Die Technik verändert sich im Stundentakt und mit ihr die Rolle des CIOs. Das alles sind IT-Entscheider inzwischen gewohnt. Ihnen wird in der Schweiz in der Regel eine hohe Bereitschaft zur Digitalisierung attestiert. Oft müssen aber noch der gewinnbringende Verwendungszweck für die IT und das Verständnis seitens der Mitarbeitenden gefunden werden. Für beides bedarf es einer neuen Denkweise – vor allem aber ist ein Kulturwandel vonnöten. Ohne Kulturveränderung ist alles verloren war denn auch das Motto des vom Euroforum organisierten CIO-Forums im Zürcherischen Rüschlikon.

Rund 65 CIOs und Berater nahmen am kleinen aber feinen Anlass teil, an dem hochkarätige CIOs zu Wort kamen. «Der CIO muss sich anpassen», mahnte denn auch Prof. Dr. Walter Brenner, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Uni St. Gallen, der durchs Programm führte. Soweit nichts Neues.

Digitalisieren UND transformieren

Die Trennung von IT- und Digitalabteilung fördere das Silodenken und hindere ganz klar die Digitale Transformation, meinte Keynote-Speakerin Xiaoqun Clever, Chief Technology and Data Officer der Ringier Gruppe. «Hier sehe ich die künftige Rolle des CIOs – IT-Verantwortlicher sowie Data und Digital Officer in einer Person», so die CIO. Zudem würden viele Unternehmen die Digitalisierung betreiben ohne zu transformieren. Das sei ein grosser Fehler. «Die Digitale Transformation ist kein Strategiespiel mehr, sondern ein knallhartes Execution-Spiel», warnte Clever.

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