E-Health: Post partnert mit Elca und Hint

Die Schweizerische Post partnert für zukünftige E-Health-Projekte mit den Informatik-Firmen Elca und Hint. So soll die digitale Patientenakte vivates weitere Verbreitung finden.

» Von Mark Schröder , 02.07.2015 16:14.

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Für den Ausbau der E-Health-Plattform vivates schliesst die Post neue Partnerschaften mit Elca und Hint. Während Elca bereits seit über zehn Jahren mit der Post zusammenarbeitet, ist Hint ein neuer Partner. Von den Kooperationen versprechen sich die Unternehmen, dass ihre jeweilige Marktposition gestärkt wird. Die Post, Elca und Hint sind allerdings schon etablierte Player auf dem Schweizer Markt für E-Health-Lösungen.

Dick im Geschäft bei E-Health

Gemeinsam mit Elca hat die Post schon diverse Projekte im E-Health realisiert. Das Unternehmen nennt in einer Mitteilung die Implementierung eines elektronischen Patientendossiers im Kanton Genf. In den Kantonen Aargau, Genf, Tessin und Waadt sei ausserdem vivates eingeführt worden.

Durch die neue Kooperation wolle sich die Post strategische Beratungskompetenz in den Bereichen Business-Analyse und Geschäftsprozesse im Gesundheitswesen ins Haus holen. Elca sei in diesen Disziplinen stark. «Das Gesundheitswesen ist für Elca schon jetzt eine der umsatzstärksten Branchen mit diversen Kunden, darunter das Bundesamt für Gesundheit, eHealth Suisse, Krankenkassen und Versicherungen. Gemeinsam mit der Post werden wir die vivates-Plattform weiter ausbauen», lässt sich Toni La Rosa, Geschäftsleitungsmitglied bei Elca, in einer Mitteilung zitieren.

Der neue Partner Hint besitzt Erfahrung aus jährlich über 200 Projekten im Umfeld der stationären Leistungserbringer. Das Unternehmen ist spezialisiert auf das Assemblieren und Integrieren verschiedener Standardprodukte in einer Gesamtlösung, die den Kunden auch als Managed Service bereitgestellt wird. «Die Kombination der Dienstleistungen und Erfahrungen aus realisierten Projekten der Post und der Hint ergänzen sich optimal. Dies reduziert für Kunden die E-Health-Projektrisiken», sagt Hint-CEO André Berli gemäss der Mitteilung.

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