Studie: Schweizer erleben Digitalsierung der Arbeitswelt positiv

» Von Jens Stark , 10.04.2017 07:54.

weitere Artikel

Bildergalerie

Mobil-flexibles Arbeiten meist möglich

Der digitale Wandel in der Arbeitswelt beinhaltet auch Entwicklungen, die mehrheitlich positiv wahrgenommen werden, wie die Arbeit in Smart Workplaces oder im Home Office. So geben in der ZHAW-Studie 83 Prozent der Befragten an, dass mobil-flexibles Arbeiten in ihrer Organisation möglich ist. Zeitlich und örtlich flexibles Arbeiten wird von drei Viertel als positive Veränderung wahrgenommen. Knapp die Hälfte können dazu mobile Arbeitsplätze innerhalb der Organisation nutzen. Einen eigenen Arbeitsplatz besitzen noch immer vier Fünftel der Befragten. 57 Prozent glauben aber, dass dies in den nächsten fünf Jahren nicht mehr der Fall sein wird. Die meisten sind bezüglich Arbeitszeitpunkt und Arbeitsaufwand autonom. Nur 38 Prozent der Befragten haben Vorgaben, wann sie arbeiten müssen. 85 Prozent wünschten sich dabei weniger Kontrolle.

Ständige Erreichbarkeit belastet

Berufs- und Privatleben vermischen sich durch ständige digitale Erreichbarkeit immer stärker. Zwei Drittel der Befragten ist die Trennung von Arbeit und Freizeit jedoch wichtig. 80 Prozent gelingt dies auch fast immer oder häufig. 46 Prozent sind jedoch auch ausserhalb der Arbeitszeit digital erreichbar. Ein Viertel wird nervös, wenn sie nicht online sind. Die ständige Erreichbarkeit hat auch Auswirkungen auf die Gesundheit. Bei knapp der Hälfte der befragten Personen verschlechtert sich dadurch die Gesundheit oder sie haben Schlafprobleme. 41 Prozent entspannt es, wenn sie offline sind.

Nächste Seite: Digitale Kommunikation führt nicht zu besseren Entscheiden

Werbung

KOMMENTARE

NIls Gomroth: 26-09-17 14:48

"Die durch die Digitalisierung verursachten Veränderungen werden von vielen als eher positiv empfunden." Das spannende an der Sache ist, dass die Veränderungen sehr unterschiedlich sind. Sprich: es gibt Veränderungen in den unterschiedlichsten Bereichen der Arbeitswelt. Angefangen in bestimmten Prozessen, Arbeitsprozessen, Sprache... ja auch die Sprache hat sich dahingehend angepasst. Neue Prozesse führen zu der Verwendung neuer Begriffe. Durch die Digitalisierung und Einflüsse von der Globalisierung sind natürlich auch viele englische Begriffe in unseren Sprachgebrauch gelangt.

Aber wie gesagt, es wird alles digital. Heutzutage ist die Verwendung von Computer und Internet gar nicht mehr vorstellbar. Früher gab es das Fax, heute die Mail und Instant Messages. Es ist auch erkennbar, dass vermehrt der Einsatz von Software eingeführt werden - auch in der Industrie. Wie beispielsweise die Verwendung von Kalibriersoftware, mit der man dann solche Gerätschaften wie das mc5 ( https://www.beamex.com/de/beamex-mc5/ ) bedienen kann. Es ist einfach spannend zu sehen, was alles passiert. Wer hätte vor 10, 20 Jahren gedacht, dass sich die Welt so entwickelt wie sie es gerade tut. Und noch viel spannender ist doch zu sehen, was noch alles passieren wird, oder nicht?

KOMMENTAR SCHREIBEN

*
*
*
*

Alles Pflichfelder, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Die Redaktion hält sich vor, unangebrachte, rassistische oder ehrverletzende Kommentare zu löschen.
Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der NMGZ AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern.