BuddyBroker: Job findet Kandidaten

Die Mehrheit der Schweizer Arbeitnehmer ist «offen für Neues», sucht aber nicht aktiv eine Stelle. Diesen Kandidaten will das Zürcher Start-up BuddyBroker bei der Jobsuche helfen.

» Von Mark Schröder , 28.11.2013 16:21.

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Der Schweizer Stellenmarkt ist rund eine halbe Milliarde Franken wert. Circa 200'000 Jobs sind vakant. Von diesem Kuchen schneiden sich heute hauptsächlich Online-Stellenbörsen grosse Stücke ab, kleinere noch die klassischen Medien und die Social-Media-Kanäle. Auch das Zürcher Start-up BuddyBroker hätte gern Stück des Kuchens. Dafür kombiniert das Team um Firmengründer Flurin Müller einen Web-Crawler mit künstlicher Intelligenz (semantic Matching) und den Empfehlungen von Kontakten.

Gemäss eigenen Angaben extrahiert BuddyBroker die Informationen aus LinkedIn- oder Xing-Profilen eines Benutzers. Anhand der persönlichen Daten werden per semantic Matching und Web-Crawling passende Stellenanzeigen in Online-Stellenbörsen ermittelt. BuddyBroker prüft zudem, ob bei den gefundenen Arbeitgebern ein Kontakt des Benutzers angestellt ist. «So können Kandidaten weitere Informationen zum potenziellen Arbeitgeber sammeln und den Kontakt als Türöffner für eine allfällige Bewerbung nutzen», lässt sich der Gründer Müller in einer Mitteilung zitieren.

Mit BuddyBroker arbeitet der Benutzer ausserdem als Stellenvermittler: Entscheidet sich ein Kandidat gegen eine Bewerbung, kann er eine Jobofferte auch einem Kollegen vorschlagen, auf den das Anforderungsprofil ebenfalls passen könnte. Auf diesen Mechanismus will die Firma in Zukunft ihr Geschäftsmodell aufbauen: Registrierte User sollen für Jobvermittlungen mit einem Anteil an den Erfolgsgebühren finanziell belohnt werden. Vorläufig ist der Dienst kostenfrei.

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