11.09.2012, 10:16 Uhr

IT-Ausgaben trotzen der Krise

Euro- und Schuldenkrise zum Trotz: Im Jahr 2012 wird so viel wie geplant für IT ausgegeben, sagen die Analysten von IDC. Und im nächsten Jahr sollen sich die Ausgaben noch einmal erhöhen.
Auch wenn die PC-Verkäufe 2012 rückläufig waren, werden die totalen IT-Ausgaben auch in diesem Jahr zunehmen.
Sechs Prozent mehr als im Vorjahr wird dieses Jahr für die IT ausgegeben, sagt IDC. Damit werden die Prognosen erreicht werden, dies trotz einer schwierigen ökonomischen Situation in Europa. Zu verdanken sind die hohen Ausgaben starken Software-, Storage-, Smartphone und Tabletverkäufen, schreiben die Analysten.
So seien zum Beispiel die Softwareausgaben auf hohem Niveau geblieben, auch in Regionen, wo die Wirtschaft dies eigentlich erschwert hat. Grund dafür sei das Vertrauen in Unternehmenssoftwaretools- und applikationen, die den Firmen später helfen werden, kostenreduzierende Strategien zu implementieren.
Diese haben die schwächeren Verkäufe von PCs, Servern und Peripheriegeräten kompensieren können. Dank Windows 8 sollte sich aber zumindest der PC Markt im nächsten Jahr erholen können, schreibt IDC.
Die sechs-Prozent-Steigerung im 2012 ist in etwa gleich viel wie letztes Jahr, als die IT-Ausgaben weltweit um sieben Prozent zunahmen. Für 2013 erwartet IDC einen Anstieg von nochmals sechs Prozent. 



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