Test: Drooms Virtueller Datenraum

Den Datenraum von Drooms zeichnet eine Frage-Antwort-Protokollierung aus, die sich speziell für Verhandlungen mit Geschäftspartnern eignen soll. Leider unterstützt die Lösung derzeit kein Android.

» Von Frank-Michael Schlede, 11.08.2016 15:16.

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Die meisten Dataroom-Lösungen arbeiten aus dem Webbrowser heraus. Drooms geht einen anderen Weg und fordert vom Benutzer zunächst Download und Installation von nativen Client-Programmen. Die gibt es für Windows, OS X, iPhone und iPad. Android unterstützt Drooms derzeit nicht. Seit 2013 gab es bei dem Windows-Client nur einen Versionssprung von 1.1.10 auf 1.1.11. Aktuell, so der Her­steller, läuft der Endspurt für die Entwicklung einer neuen Version.

Die Installation auf einem Mac-Testrechner begann mit einer Fehlermeldung, weil die Identität des Entwicklers nicht bestätigt werden konnte. Kein Beinbruch, da in den System­einstellungen umstellbar, aber doch ein Fauxpas für eine Software, die sich die Bereitstellung von sicheren Datenräumen auf die Fahne geschrieben hat. Davon abgesehen funktionierte dann alles tadellos. Hilfreich für Einsteiger ist das Handbuch, das in fünf Sprachen verfügbar ist.

Die Bedienung war wegen der verschachtelten Menüstruktur zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Es dauerte zum Beispiel einige Zeit, bis wir den Befehl zum Upload von Dateien entdeckten. Danach arbeitete die Funktion selbst mit komplett hochzuladenden Ordnern per Drag and Drop einwandfrei. Zulässig sind PDF-, Excel-, Word-, PowerPoint-, TIFF- und JPEG-Dateien. Word-Dateien lassen sich direkt in Drooms sichten, ohne auf ein lokales Office-Programm zurückgreifen zu müssen.

Die Dateiformat-Wandlung in ein direkt lesbares Format übernimmt die Software automatisch im Hintergrund. Die maximale Dateigrösse liegt bei 600 MByte. Falls gewünscht erhält der Datenraum-Administrator für Uploads und deren Konvertierung eine E-Mail-Bestätigung.

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