Test: iPhone 8 (Plus)

» Von Klaus Zellweger , 29.09.2017 14:35.

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Porträt-Modus

Der Porträt-Modus war das Highlight des iPhone 7 Plus. Aufgenommen wird mit dem Tele. Gleichzeitig wird jedoch zusammen mit dem Weitwinkel eine 3D-Tiefenkarte der Person erstellt. Diese wiederum wird verwendet, um das Modell zu isolieren, während der Hintergrund in einer dezenten Unschärfe verschwindet – ganz so, wie es mit einer grossen Kamera und einem Tele bei Offenblende der Fall ist. Der Porträt-Modus funktioniert zwar nicht in allen Fällen, doch wenn er es tut, ist der Wow-Effekt garantiert.

Mit iOS 11 wurde der Porträt-Modus aus der Betaphase entlassen. Neu ist hingegen das mindestens genauso beeindruckende Porträtlicht. Er bleibt dem iPhone 8 Plus vorbehalten, das iPhone 7 Plus muss sich auch unter iOS 11 mit dem Porträt-Modus zufriedengeben.

Porträtlicht

Auch das Porträtlicht macht sich die Tiefenkarte zunutze, um den Hintergrund zu isolieren. Gleichzeitig werden die Gesichtszüge analysiert. Die Resultate werden verwendet, um die Beleuchtungen zu ändern. Natürliches Licht oder Konturenlicht verändern das Bild auf eine subtile Weise, indem zum Beispiel die Gesichtskonturen herausgearbeitet werden.

Fast schon spektakulär ist hingegen der Effekt Bühnenbeleuchtung, bei der die Gesichtszüge herausgearbeitet werden, während der Hintergrund im tiefen Schwarz versinkt. Diesen Effekt gibt es wahlweise in Farbe oder Schwarzweiss.

Alle Effekte funktionieren nur, wenn der Porträt-Modus aktiv ist. Anschliessend wird über einen virtuellen Drehregler der gewünschte Effekt angewählt. Dieser kann später jederzeit zurückgenommen oder ausgetauscht werden, HEIF sei Dank.

4K-Video mit 60 fps, H.265, das Porträt-Licht und andere Neuheiten verlangen nach roher Rechenleistung. Und das bringt uns zum nächsten Thema.

Nächste Seite: A11 Bionic - sie haben ein Monster geschaffen!

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